Teamleitung
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Wenn zwei das Steuer halten – Zur Rolle der Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen
Die Gruppen- und Teamleitungen der MAVO Einrichtung "Wohnen-Pflege-Senioren Ursberg" nehmen sich im Oktober 2025 erneut eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und reflektieren die Rolle und den Umgang mit den eigenen Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen.
In der Veranstaltung werden Erwartungen, Aufgabenbereiche und Gestaltungsspielräume reflektiert und geklärt. Ziel ist es, eine transparente und funktionale Rollenverteilung zu schaffen, die sowohl die Leitung als auch die Stellvertretung und Abwesenheitsvertretungen stärkt. Durch praktische Übungen, Austausch und Impulse entwickeln die Teilnehmenden Strategien für eine vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit im Leitungstandem.
Basierend auf dieser Veranstaltungen werden dann die Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen im Frühjahr 2026 eine ähnlich gelagertes Angebot besuchen und sich hierzu austauschen.
Meine Rolle als Gruppen- oder Teamleitung: herausfordernd, vielfältig, dynamisch
Die Gruppen und Teamleitungen der MAVO-Einrichtung „Heilpädagogische Einrichtungen Ursberg“ nehmen sich im Oktober 2025 eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und reflektieren die besonderen Herausforderungen an ihre Rolle: denn Leitung wird leicht schwer und ganz unabhängig von den klientenbezogenen Aufgaben und Herausforderungen verlangt auch das Verhalten von Mitarbeitenden immer wieder ihre Aufmerksamkeit.
Am 1. Veranstaltungstag setzen wir den Fokus daher auf genau dieses herausfordernde Mitarbeitendenverhalten und im Anschluss daran auf die Jammerkultur. Jammern schafft nämlich Nähe und kann auch zu Lösungen führen.
Der 2. Tag steht ganz unter dem Motto „Wie ist mein Team erfolgreich?“ Sie lernen mögliche Führungsinstrumente kennen und beschäftigen sich auch mit der Kommunikation im Team.
Die gesamte Fortbildung hat jedoch auch das Ziel, Balance zu halten, d.h. Selbstfürsorge zu betreiben und somit auch Fürsorge für die eigenen Mitarbeitenden zu leisten. Auch hierzu sind Impulse geplant.
Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk
Die Rahmenbedingungen in der Behindertenhilfe sind kontinuierlichen und vielfältigen Veränderungen unterworfen. Diese Veränderungen richten sich einerseits nach aktuellen (sozial)politischen und gesetzlichen Gegebenheiten und andererseits an internen fachlichen und strukturellen Veränderungen im Dominikus-Ringeisen-Werk aus. Dadurch modifizieren sich auch Aufgaben und Rollen der Mitarbeitenden in der Behindertenhilfe kontinuierlich – dies wird unter anderem an der Ausdifferenzierung nach Gruppenleitungen, Teamleitungen, Dienststellenleitungen, Einsatzleitungen, Koordinationskräften etc. sowie in der Unterscheidung dieser Funktionen in den ersten und zweiten Lebensbereichen von Menschen mit Behinderung erkennbar.
Die o.g. Berufsgruppen sind verantwortlich für alle Belange ihrer Organisationseinheit. Neben Tätigkeiten, die überwiegend in der unmittelbaren Begleitung und Assistenz anfallen, bezieht deren Aufgabenspektrum in unterschiedlichen Ausprägungen auch Tätigkeiten in der Organisation und Verwaltung mit ein.
Die Fortbildung „Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk“ dient dazu, die Kompetenzen dieser operativen Führungskräfte für die Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben zu fördern. Fachliche Inputs, reflektierende Elemente sowie der Austausch mit Dozierenden und Fortbildungsteilnehmenden bilden dabei eine Einheit und tragen dazu bei, die große Motivation und Einsatzbereitschaft dieser Zielgruppe im Dominikus-Ringeisen-Werk weiterhin zu stärken. Operative Führungskräfte werden hierdurch in die Lage versetzt, Prozesse, Situationen und Herausforderungen – unter Einbezug der vom Dominikus-Ringeisen-Werk vertretenen Werte und Grundhaltungen – erfolgreich zu lösen. Um den immer stärker werdenden Anforderungen nach einer interdisziplinären Zusammenarbeit Rechnung zu tragen, richtet sich das Fortbildungsangebot an o.g. Leitungen in besonderen Wohnformen, ambulanten Diensten, in Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Heilpädagogischen Tagesstätten und Seniorenstätten.
Die Fortbildung erstreckt sich über mehrere Grund-, Pflicht- und Aufbaumodule, welche unterschiedliche Schwerpunktthemen behandeln.
Im Pflichtmodul wird die Dienstplanung besprochen.
Quo vadis DRW? Das Dominikus-Ringeisen-Werk und ...
Sucht hat viele Gesichter. Sie kann sich im Konsum legaler und illegaler Substanzen äußern, aber auch in problematischen Verhaltensweisen wie Spiel- oder Mediensucht. Häufig entwickelt sich eine Suchtthematik zunächst im privaten Umfeld, wirkt sich jedoch früher oder später – direkt oder indirekt – auf den Arbeitsalltag im DRW aus. Mögliche Folgen sind Leistungsschwankungen, Veränderungen im Auftreten oder der Wahrnehmung, die wiederum zu Ausfällen, Unsicherheiten, Konflikten oder Unfällen führen können.
Mit diesem Format möchten wir zum Thema Sucht informieren, sensibilisieren und einen offenen Austausch ermöglichen. Dabei nehmen wir die seit 2023 bestehende Gesamt-Dienstvereinbarung zum Thema "Suchtprävention und Suchthilfe“ in den Blick. Insbesondere möchten wir Ihnen den Raum bieten, offene Fragen sowohl psychologischer als auch arbeitsrechtlicher Natur zu stellen und mehr Sicherheit im Umgang mit suchtbezogenen Auffälligkeiten zu gewinnen.
Darüber hinaus möchten wir gemeinsam mit Ihnen Bedarfe und Erwartungen an zukünftige Informations- und Schulungsangebote ermitteln.
Exerzitien „Heilfasten – Frühjahrsputz für Leib und Seele"
Fasten ist die älteste und natürlichste Heilkraft des Menschen. Fasten ist ein Weg zur Umkehr und zur Erneuerung, wobei sich der Mensch der Lasten und Laster entledigen kann, die ihn an der eigenen Entwicklung und am Leben mit Gott und den Menschen hindern. So wird Fasten zur Quelle der Kraft für Körper, Seele und Geist.
Diese Veranstaltung ist nicht zu verwechseln mit einer Abmagerungskur, wie sie in Fachkliniken angeboten wird. „Abspecken“ ist allenfalls eine willkommene Nebenwirkung dieser Veranstaltung. Ziel ist es durch Fasten und körperliche Bewegung den „Kopf frei“ zu bekommen für das „Eigentliche“ im Leben und Anregungen zu erhalten für eine gesunde Lebensführung. Es werden Zeiten des Gesprächs, der Bewegung, der Stille, der Meditation und des Gottesdienstes angeboten.
Fasten in Gemeinschaft – fern vom häuslichen und beruflichen Milieu – hat sich besonders bewährt. Gefastet wird nach der Methode des berühmten Fastenarztes Dr. Buchinger. Auf feste Nahrung wird ganz verzichtet. Es gibt vor allem Tee und Gemüsebrühe. Vor den Exerzitientagen müssen die Teilnehmenden eigenständig drei Entlastungstage mit nur leichter Kost durchführen. Weitere Hinweise zur Vor- und zur Nachbereitung erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.
Sollten Sie sich aber nicht sicher sein, ob Sie aus gesundheitlichen Gründen an unseren Fasten-Tagen teilnehmen können, so bitten wir Sie, sich mit Ihrem Hausarzt abzusprechen.
Professionelle Gesprächsführung und Fragetechniken für Mitarbeitende in der ambulanten Arbeit mit ps
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit professioneller Gesprächsführung und Fragetechniken.
Die ambulante Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen stellt Mitarbeitende vor besondere kommunikative Herausforderungen. Gespräche finden meist im häuslichen Umfeld der Klient*innen statt – einem „Wohnzimmer-Setting“, das sowohl Nähe ermöglicht als auch professionelle Klarheit und methodisches Geschick erfordert. Gleichzeitig bietet gerade dieses „Wohnzimmer-Setting“ wertvolle Chancen für Vertrauensaufbau, Stabilisierung und alltagsnahe Unterstützung.
Die Fortbildung soll Mitarbeitende darin stärken, Gespräche in diesem sensiblen Rahmen sicher und professionell zu führen. Die Teilnehmenden lernen mit schwierigen Gesprächssituationen wie Schweigen, Widerstand oder Gesprächsabbrüchen konstruktiv umzugehen und wirksame Fragetechniken – offene, geschlossene, zirkuläre und Skalierungsfragen – gezielt einzusetzen.
Durch praxisnahe Übungen, Rollenspiele und kollegialen Austausch erweitern sie ihre kommunikative und methodische Kompetenz und entwickeln einen persönlichen Methodenkoffer, der unmittelbar in Alltagsbegleitung, Beratung und Krisenintervention eingesetzt werden kann.
Da sein bis zuletzt – Hospizliche Begleitung, Spiritualität, Trauerkompetenz und Kraftquellen
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit der hospizlichen Begleitung, Spritualität, Trauerkompetenz und möglichen Kraftquellen.
Wenn das letzte Kapitel im Leben eines Menschen beginnt, tauchen häufig viele Fragen auf – ebenso wie die Sorge, etwas falsch zu machen. In dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen Grundwissen und Handgriffe vermitteln und ermutigen, sich Schwerkranken und Sterbenden zuzuwenden.
Besonders herausfordernd sind Situationen, in denen Worte an ihre Grenzen stoßen oder verbale Kommunikation nicht mehr möglich ist. Wie kann professionelle Begleitung in Momenten der Ohnmacht gelingen? Die Veranstaltung verbindet Grundlagen spiritueller Begleitung in Zeiten von Sterben und Tod mit praxisnaher Trauerkompetenz. Spiritualität wird dabei nicht als religiöses Zusatzangebot verstanden, sondern als wesentlicher Bestandteil professioneller Assistenz.
Und was ist eigentlich mit meiner persönlichen Trauer? Ziel ist es, Sicherheit für den „mobilen Einsatz“ zu erwerben.
"Zwischen Genuss und Sucht" - Suchtprävention, Hilfen und Prävention in der ambulanten Assistenz
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit Suchtprävention, Hilfen und Prävention in der ambulanten Assistenz.
Durch die Veranstaltung verstehen die Teilnehmenden, was sich alles hinter dem Betriff "Sucht verbirgt, sie lernen Anzeichen von Suchtverhalten kennen und können anschließend verschiedene Suchtformen unterscheiden. Sie werden auch zentrale Aspekte, auf die in der ambulanten Assistenz geachtet werden sollte, kennen und benennen können.
Innerhalb der Veranstaltungen werden konkrete Hilfsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote aufgezeigt und die Teilnehmenden wissen, wie sie diese in der Praxis nutzen oder vermitteln können.
Die Teilnehmenden können schwerpunktmäßgi auch das das Thema Cannabis und andere Rauschmittel einordnen, Risiken einschätzen und evidenzbasierte Informationen differenziert kommunizieren.
Durch theoretischen Input, Einzelarbeit und Kleingruppenarbeit entwickeln die Teilnehmenden handlungsleitende Fragestellungen, prüfen Fallbeispiele und erarbeiten konkrete Schritte für den Arbeitsalltag.
Am Ende des Workshops verfügen die Teilnehmenden über einen klaren Handlungsrahmen, eine Übersicht verfügbarer Unterstützungsangebote und Kommunikationsmöglichkeiten mit Klient*innen.
Behinderung und Sexualität- Sexualität unbehindert leben
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit dem Thema Behinderung und Sexualität.
Sexualität ist ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Identität und Lebensqualität unabhängig von Behinderung, Alter oder Unterstützungsbedarf. Menschen mit Einschränkungen haben das gleiche Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, auf Beziehungsgestaltung, Schutz vor Übergriffen und auf eine selbstbestimmte sexuelle Identität. Dieses Recht ist u. a. auch in der UN-Behindertenkonvention verankert.
Im ambulant betreuten Wohnen begegnen Mitarbeitende dem Thema Sexualität immer wieder im Alltag der Klient*innen - sei es in Form von Fragen, Unterstützungsbedarfen, Beziehungsthemen und Wünschen, Grenzfragen oder auch in herausfordernden Situationen.
Diese Veranstaltung unterstützt Mitarbeitende dabei eigenes Wissen zu erweitern, persönliche Haltungen zu reflektieren und Handlungskompetenz im institutionellen Kontext weiter zu entwickeln. Ziel ist es mit mehr Sicherheit, Kompetenz und Freude das Thema Sexualität bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen respektvoll und professionell im Arbeitsalltag aufzugreifen.
Nimm´s nicht persönlich - Umgang mit Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit dem Umgang von Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung.
Kränkungen stellen eine spezielle Form zwischenmenschlicher Konflikte dar, bei der das Selbstwertgefühl angegriffen wird. Das Verhalten oder ein falscher Kommentar von anderen können zu der Empfindung führen, zu kurz zu kommen, weniger wert zu sein, benachteiligt oder abgelehnt zu werden. Kurz gesagt: Kränkungen trüben unser Wohlbefinden und den Kontakt zum Gegenüber.
Auch im beruflichen Kontext sind wir nicht davor gefeit, uns gekränkt zu fühlen. Wie kann mit solchen Situationen umgegangen werden und eine gute Verbindung zu mir selbst und zum Gegenüber aufrechterhalten werden?
Ziel der Veranstaltung ist das Verstehen der Kränkungsdynamik bei sich selbst und den Menschen in ihrem Arbeitsumfeld. Durch ein Verständnis dieser Dynamik ist es möglich, einen positiven Einfluss auf schwierige Situationen zu nehmen. Zudem werden Lösungsansätze vermittelt, wie Sie einen gelasseneren Umgang damit finden können.
LETZTE HILFE - Das kleine 1x1 der Sterbebegleitung
Letzte Hilfe ist so gesehen das Pendant zur Ersten Hilfe. Während die Erste Hilfe das Überleben sichern soll, ist das Ziel der letzten Hilfe, die Zeit, die einem sterbenden Menschen noch bleibt, so angenehm wie möglich zu gestalten.
Die letzte Hilfe, die einem Menschen in seinem Leben zuteil wird, ist also so wichtig, wie die Erste Hilfe. Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen, erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen.
Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir Grundwissen und einfache Handgriffe vermitteln und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.
IT-Wissen kompakt: Praxisnahe Online-Impulse zum Handbuch
Sie nutzen das Handbuch, finden aber nicht immer auf Anhieb das passende Dokument? Sie fragen sich, welcher Suchbegriff in welchem Suchfeld zum gewünschten Treffer führt? Oder speichern Sie Dokumente lieber einmalig lokal ab, bevor Sie beim nächsten Mal wieder „ewig“ im Handbuch suchen müssen? Um zukünftig diese Fragen mit „Nein“ beantworten zu können, freuen wir uns, Sie zu unserem Coaching-Angebot zu den Handbüchern begrüßen zu dürfen.
Individuelle Problem- und Fragestellungen können hier natürlich gerne eingebracht werden.
Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk
Die Rahmenbedingungen in der Behindertenhilfe sind kontinuierlichen und vielfältigen Veränderungen unterworfen. Diese Veränderungen richten sich einerseits nach aktuellen (sozial)politischen und gesetzlichen Gegebenheiten und andererseits an internen fachlichen und strukturellen Veränderungen im Dominikus-Ringeisen-Werk aus. Dadurch modifizieren sich auch Aufgaben und Rollen der Mitarbeitenden in der Behindertenhilfe kontinuierlich – dies wird unter anderem an der Ausdifferenzierung nach Gruppenleitungen, Teamleitungen, Dienststellenleitungen, Einsatzleitungen, Koordinationskräften etc. sowie in der Unterscheidung dieser Funktionen in den ersten und zweiten Lebensbereichen von Menschen mit Behinderung erkennbar.
Die o.g. Berufsgruppen sind verantwortlich für alle Belange ihrer Organisationseinheit. Neben Tätigkeiten, die überwiegend in der unmittelbaren Begleitung und Assistenz anfallen, bezieht deren Aufgabenspektrum in unterschiedlichen Ausprägungen auch Tätigkeiten in der Organisation und Verwaltung mit ein.
Die Fortbildung „Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk“ dient dazu, die Kompetenzen dieser operativen Führungskräfte für die Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben zu fördern. Fachliche Inputs, reflektierende Elemente sowie der Austausch mit Dozierenden und Fortbildungsteilnehmenden bilden dabei eine Einheit und tragen dazu bei, die große Motivation und Einsatzbereitschaft dieser Zielgruppe im Dominikus-Ringeisen-Werk weiterhin zu stärken. Operative Führungskräfte werden hierdurch in die Lage versetzt, Prozesse, Situationen und Herausforderungen – unter Einbezug der vom Dominikus-Ringeisen-Werk vertretenen Werte und Grundhaltungen – erfolgreich zu lösen. Um den immer stärker werdenden Anforderungen nach einer interdisziplinären Zusammenarbeit Rechnung zu tragen, richtet sich das Fortbildungsangebot an o.g. Leitungen in besonderen Wohnformen, ambulanten Diensten, in Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Heilpädagogischen Tagesstätten und Seniorenstätten.
Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk
Diese Veranstaltung ist ein Modul der Fortbildung „Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk“, welche sich über mehrere Grund-, Pflicht- und Aufbaumodule erstreckt und dabei unterschiedliche Schwerpunktthemen behandelt. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter der Veranstaltungsnummer 2026/1308.
In Grundmodul I setzten sich die Teilnehmenden mit den Anforderungen an die Rolle der operativen Führungskraft im Dominikus-Ringeisen-Werk auseinander.
Spirituelle Auszeit „Wandern und Wundern“
Ein besonderes „Duo“ wird diese Auszeit prägen: Das Wandern – Wir werden bei dieser Auszeit jeden Tag eine schöne Wanderstrecke rund um das Kloster Holzen gehen, in den Frühling hinein, über Berg und Tal und Stock und Stein, bei jedem Wetter. Die Wanderstrecke wird am ersten Tag ca. 15 km, am vollen Tag etwas über 20 km, und am letzten Tag weniger als 10 km betragen.
Das Wundern – Die Natur bietet in dieser Jahreszeit viele gute Gründe, sich immer wieder zu wundern. Diese Wunder wollen wir mit allen Sinnen genießen. Auch in der Bibel finden wir Wundererzählungen. Meistens geschehen dort diese Wunder in der Begegnung zwischen Jesus und den Menschen. Die ein oder andere Erzählung begleitet uns, wenn wir uns Zeit nehmen, um die kleinen und großen Wundern in unserem eigenen Leben zu entdecken.
Respektvoll miteinander umgehen!
Der Respekt vor der Autonomie unserer Klientinnen und Klienten ist inzwischen ein sehr wichtiger Wert für die Arbeit im DRW. Das ist gut und richtig.
Und gleichzeitig stellt sich für viele MA die Frage: Was ist mit den anderen Werten, die bislang für meine Arbeit wichtig waren? Was ist mit meinen persönlichen Überzeugungen? Was ist mit meinen persönlichen Grenzen? Wie soll das gehen, wenn überall die MA fehlen?
Wir wollen uns zwei Stunden Zeit nehmen, und überlegen: Was ist der Sinn von Überzeugungen und Werten? Was sind eigentlich meine persönlichen Werte? Wo kommen sie her? Wozu sind sie gut? Was sind meine Grenzen? Gibt es eine Haltung, die es uns MA möglich macht, respektvoll mit den persönlichen Wünschen unserer Klientinnen und Klienten umzugehen und gleichzeitig unsere eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Blick zu verlieren?
Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk
Diese Veranstaltung ist ein Modul der Fortbildung „Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk“, welche sich über mehrere Grund-, Pflicht- und Aufbaumodule erstreckt und dabei unterschiedliche Schwerpunktthemen behandelt. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter der Veranstaltungsnummer 2026/1308.
Für Mitarbeitende des Dominikus-Ringeisen-Werks, welche die Funktion der Team-, Einsatz- oder Dienststellenleitung ausüben, ist darüber hinaus verbindlich ein Aufbaumodul vorgesehen; dadurch soll gewährleistet werden, dass Teamleitungen den beruflichen Herausforderungen, welche mit den größeren Organisationseinheiten einhergehen, gerecht werden können.
Umgang mit enteraler Ernährung/Sondenernährung: Jährliche Unterweisung zu den Grundlagen
Für Klient*innen, bei denen die orale Nahrungsaufnahme nicht bzw. nur eingeschränkt möglich ist, bietet die enterale Ernährung – zu der auch medizinische Trinknahrung zählt – eine Alternative. Die Ernährung über eine Sonde ist ein komplexes, vielschichtiges Thema, weshalb zwei verschiedene Unterweisungen hierzu angeboten werden: Unterweisungen, um einerseits Basiswissen zum Thema enterale Ernährung/Sondenernährung zu erhalten bzw. aufzufrischen und um andererseits das bereits vorhandene Wissen zu vertiefen. Die hier ausgeschriebene Veranstaltung befasst sich mit den Grundlagen.
Umgang mit enteraler Ernährung/Sondenernährung: Jährliche Unterweisung zu den Grundlagen
Für Klient*innen, bei denen die orale Nahrungsaufnahme nicht bzw. nur eingeschränkt möglich ist, bietet die enterale Ernährung – zu der auch medizinische Trinknahrung zählt – eine Alternative. Die Ernährung über eine Sonde ist ein komplexes, vielschichtiges Thema, weshalb zwei verschiedene Unterweisungen hierzu angeboten werden: Unterweisungen, um einerseits Basiswissen zum Thema enterale Ernährung/Sondenernährung zu erhalten bzw. aufzufrischen und um andererseits das bereits vorhandene Wissen zu vertiefen. Die hier ausgeschriebene Veranstaltung befasst sich mit den Grundlagen.
Jährliche Unterweisung zum Umgang mit Diabetes mellitus und Insulintheraphie
Die stetig steigende Zahl an pflegebedürftigen Menschen mit Diabetes stellt eine wachsende Herausforderung dar. Das Wissen zum Thema „Insuline“ kann nach einigen Jahren Berufserfahrung lückenhaft oder überholt sein. Damit alle Mitarbeitenden auf dem aktuellen Wissensstand sind, werden in dieser Veranstaltung Grundlagen und neue Erkenntnisse zu diesem Thema vermittelt.