Fachkraft
Kurse (130)
Loading...
Perspektive des autismusspezifischen Arbeitens im Dominikus-Ringeisen-Werk
In den Jahren 2023 und 2024 hat das Dominikus-Ringeisen-Werk den Lehrgang "Grundlagen der Förderung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) nach dem Vorbild des TEACCH®-Ansatzes" durchgeführt. Die Absolvent*innen dieser Veranstaltung sollen wie auch im Jahr 2025 in der praktischen Umsetzung ihrer erworbenen Kompetenzen weiter unterstützt werden.
Der Austausch und die Abstimmung zwischen verschiedenen (Arbeits-)Bereichen ist ein wichtiger Bestandteil des autismusspezifischen Arbeitens in Anlehnung an den TEACCH®-Ansatz. Vor diesem Hintergrund bietet das Netzwerktreffen ein Forum des Austauschs im Dominikus-Ringeisen-Werks.
Darüber hinaus wird anhand von Inputs zu Konzepten anderer Einrichtungen die Möglichkeiten zur Übertragbarkeit diskutiert und grundsätzlich Perspektiven zur weiteren Entwicklung des autismusspezifischen Arbeitens im Dominikus-Ringeisen-Werk angedacht.
Im Jahr 2026 werden hierzu zwei Netzwerktreffen angeboten.
Exerzitien „Heilfasten – Frühjahrsputz für Leib und Seele"
Fasten ist die älteste und natürlichste Heilkraft des Menschen. Fasten ist ein Weg zur Umkehr und zur Erneuerung, wobei sich der Mensch der Lasten und Laster entledigen kann, die ihn an der eigenen Entwicklung und am Leben mit Gott und den Menschen hindern. So wird Fasten zur Quelle der Kraft für Körper, Seele und Geist.
Diese Veranstaltung ist nicht zu verwechseln mit einer Abmagerungskur, wie sie in Fachkliniken angeboten wird. „Abspecken“ ist allenfalls eine willkommene Nebenwirkung dieser Veranstaltung. Ziel ist es durch Fasten und körperliche Bewegung den „Kopf frei“ zu bekommen für das „Eigentliche“ im Leben und Anregungen zu erhalten für eine gesunde Lebensführung. Es werden Zeiten des Gesprächs, der Bewegung, der Stille, der Meditation und des Gottesdienstes angeboten.
Fasten in Gemeinschaft – fern vom häuslichen und beruflichen Milieu – hat sich besonders bewährt. Gefastet wird nach der Methode des berühmten Fastenarztes Dr. Buchinger. Auf feste Nahrung wird ganz verzichtet. Es gibt vor allem Tee und Gemüsebrühe. Vor den Exerzitientagen müssen die Teilnehmenden eigenständig drei Entlastungstage mit nur leichter Kost durchführen. Weitere Hinweise zur Vor- und zur Nachbereitung erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.
Sollten Sie sich aber nicht sicher sein, ob Sie aus gesundheitlichen Gründen an unseren Fasten-Tagen teilnehmen können, so bitten wir Sie, sich mit Ihrem Hausarzt abzusprechen.
Fachkraft Intensivpädagogik 2026 - 2027
„Dem Betreuungskonzept des Dominikus-Ringeisen-Werks liegt ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen zugrunde. Es ist auf den einzelnen Menschen und dessen Ressourcen bezogen, bietet ihm Freiraum zur selbstbestimmten Lebensführung und Sinnfindung, aber auch Sicherheit und Schutz. Es baut auf seinen Stärken auf und orientiert sich an seinen Bedürfnissen und Bedarfen.“
(Auszug aus dem Leitbild des Dominikus-Ringeisen-Werks)
Entsprechend dieser Haltung unterstützen Mitarbeitende des Dominikus-Ringeisen-Werks seit mehr als 130 Jahren Menschen mit Hilfe- und Assistenzbedarf sowie deren Angehörige. Hierfür steht eine Vielzahl an unterschiedlichsten Angeboten zur Verfügung, die sich von Wohn- und Lernformen über Beschäftigungsangebote bis hin zu Beratungs- und anderen Dienstleistungen erstre-cken. Hierunter fallen auch Konzeptionen zur Intensivpädagogik.
Der Begriff Intensivpädagogik umschreibt die „Betreuung, Beratung oder Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung und schweren psychischen Störungen und/oder schwerwiegend herausfordernden Verhalten“ (Müller, 2013) sowie die Gestaltung ihrer Lern- und Entwicklungsräume. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass es eine Vielzahl an Formen „intensiver Teilhabe“ gibt, welche sich einerseits durch unterschiedliche Angebotsformen und zu betreuende Personenkreise charakterisieren.
Allerdings kann ganz klar abgegrenzt werden, dass mit „intensiv“ nicht nur der erhöhte Personalschlüssel gemeint ist. Entscheidend ist das inhaltliche und fachliche Konzept der Assistenz, dessen Blickwinkel zudem deutlich über die reine Wohn- und Arbeitssituation hinausgehen. In vielen Fällen gibt es daher auch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Psychiatrie, Psychologischen Diensten, diversen Beratungsstrukturen (z.B. HtZ und Deeskalationsmanagement im DRW) und den intensiv-betreuenden Angeboten.
Intensivpädagogische Arbeit findet ausschließlich in stationären Settings (WfbM, FÖS, Wohneinrichtungen, etc.) statt und basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, d.h. sie berücksichtigt die Lebens- und Lerngeschichte, betrachtet den Entwicklungsstand (kognitiv, emotional etc.) differentiell und bezieht krankheitsbedingte Aspekte und alle anderen einflussnehmenden Faktoren mit ein. Sie wird getragen durch einen hohen persönlichen Einsatz engagierter Mitarbeitenden verschiedener Disziplinen und Qualifikationen, welche zielorientiert vorgehen und ihr Tun regelmäßig reflektieren. Die Intensivpädagogik erfolgt in Kooperation und Abstimmungen zwischen allen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeiten, Freizeit etc.) und in enger Abstimmung mit psychiatrischen Dienstleistern sowie anderen ärztlichen, therapeutischen und psychologischen Unterstützungsstrukturen sowie mit gesetzlichen Betreuern und Angehörigen.
Intensivpädagogik ist dabei aber nicht auf Spezialeinrichtungen und -gruppen beschränkt, sondern vollzieht sich individuell und unabhängig vom organisatorischen Setting.
Die Fortbildung zur "Fachkraft Intensivpädagogik" vermittelt daher in unterschiedlichen Bausteinen einerseits fachliche Grundlagen und setzt sich andererseits auch stark reflektierend mit den Herausforderungen für diese Tätigkeit auseinander. Die Veranstaltungsteilnehmenden werden dadurch beispielsweise in die Lage versetzt die herausfordernden Verhaltensweisen der ihnen anvertrauten Klienten zu verstehen und einen angemessenen, pädagogischen Umgang damit zu finden.
Der nachhaltige Transfer der Fortbildungsinhalte in die Praxis wird durch eine Fallarbeit über einen Klienten unterstützt, welche von den Teilnehmenden fortbildungsbegleitend angefertigt sowie im Abschlusscolloquium vor den anderen Lehrgangsteilnehmenden, den Lehrgangsleitungen und ggf. weiteren Interessenten präsentiert werden. Die Fallarbeit basiert dabei auf dem bio-psycho-sozialem Modell, welches mit der Einführung des Bundesteilhabegesetztes und einer ICF-basierten Bedarfserhebung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ausgehend von diesem Modell werden im Anschluss Ziele und Maßnahmen erarbeitet.
Zwischen Einbinden und Abgrenzen: Beziehungen zu Angehörigen und gesetzlichen Betreuern gelingend gestalten
Eine konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit mit Angehörigen und gesetzlichen Vertretern stärkt in der Regel alle Beteiligten in einer Assistenz- und Pflegesituation. Dennoch führen verschiedene Vorstellungen häufig zu herausfordernden Situationen, die stark belasten können. Hier ist es von Bedeutung, dass wir auf Methoden zurückgreifen können, die es uns ermöglichen, eine der Rolle angemessene Distanz zu wahren, einen sachlichen Dialog zu führen und zugleich empathisch und wirkungsvoll zu kommunizieren. So können wir respektvoll mit verschiedenen Vorstellungen umgehen und zugleich unsere Interessen und Ziele in Bezug auf die zu betreuende Person vertreten.
Professionelle Gesprächsführung und Fragetechniken für Mitarbeitende in der ambulanten Arbeit mit ps
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit professioneller Gesprächsführung und Fragetechniken.
Die ambulante Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen stellt Mitarbeitende vor besondere kommunikative Herausforderungen. Gespräche finden meist im häuslichen Umfeld der Klient*innen statt – einem „Wohnzimmer-Setting“, das sowohl Nähe ermöglicht als auch professionelle Klarheit und methodisches Geschick erfordert. Gleichzeitig bietet gerade dieses „Wohnzimmer-Setting“ wertvolle Chancen für Vertrauensaufbau, Stabilisierung und alltagsnahe Unterstützung.
Die Fortbildung soll Mitarbeitende darin stärken, Gespräche in diesem sensiblen Rahmen sicher und professionell zu führen. Die Teilnehmenden lernen mit schwierigen Gesprächssituationen wie Schweigen, Widerstand oder Gesprächsabbrüchen konstruktiv umzugehen und wirksame Fragetechniken – offene, geschlossene, zirkuläre und Skalierungsfragen – gezielt einzusetzen.
Durch praxisnahe Übungen, Rollenspiele und kollegialen Austausch erweitern sie ihre kommunikative und methodische Kompetenz und entwickeln einen persönlichen Methodenkoffer, der unmittelbar in Alltagsbegleitung, Beratung und Krisenintervention eingesetzt werden kann.
Da sein bis zuletzt – Hospizliche Begleitung, Spiritualität, Trauerkompetenz und Kraftquellen
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit der hospizlichen Begleitung, Spritualität, Trauerkompetenz und möglichen Kraftquellen.
Wenn das letzte Kapitel im Leben eines Menschen beginnt, tauchen häufig viele Fragen auf – ebenso wie die Sorge, etwas falsch zu machen. In dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen Grundwissen und Handgriffe vermitteln und ermutigen, sich Schwerkranken und Sterbenden zuzuwenden.
Besonders herausfordernd sind Situationen, in denen Worte an ihre Grenzen stoßen oder verbale Kommunikation nicht mehr möglich ist. Wie kann professionelle Begleitung in Momenten der Ohnmacht gelingen? Die Veranstaltung verbindet Grundlagen spiritueller Begleitung in Zeiten von Sterben und Tod mit praxisnaher Trauerkompetenz. Spiritualität wird dabei nicht als religiöses Zusatzangebot verstanden, sondern als wesentlicher Bestandteil professioneller Assistenz.
Und was ist eigentlich mit meiner persönlichen Trauer? Ziel ist es, Sicherheit für den „mobilen Einsatz“ zu erwerben.
"Zwischen Genuss und Sucht" - Suchtprävention, Hilfen und Prävention in der ambulanten Assistenz
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit Suchtprävention, Hilfen und Prävention in der ambulanten Assistenz.
Durch die Veranstaltung verstehen die Teilnehmenden, was sich alles hinter dem Betriff "Sucht verbirgt, sie lernen Anzeichen von Suchtverhalten kennen und können anschließend verschiedene Suchtformen unterscheiden. Sie werden auch zentrale Aspekte, auf die in der ambulanten Assistenz geachtet werden sollte, kennen und benennen können.
Innerhalb der Veranstaltungen werden konkrete Hilfsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote aufgezeigt und die Teilnehmenden wissen, wie sie diese in der Praxis nutzen oder vermitteln können.
Die Teilnehmenden können schwerpunktmäßgi auch das das Thema Cannabis und andere Rauschmittel einordnen, Risiken einschätzen und evidenzbasierte Informationen differenziert kommunizieren.
Durch theoretischen Input, Einzelarbeit und Kleingruppenarbeit entwickeln die Teilnehmenden handlungsleitende Fragestellungen, prüfen Fallbeispiele und erarbeiten konkrete Schritte für den Arbeitsalltag.
Am Ende des Workshops verfügen die Teilnehmenden über einen klaren Handlungsrahmen, eine Übersicht verfügbarer Unterstützungsangebote und Kommunikationsmöglichkeiten mit Klient*innen.
Behinderung und Sexualität- Sexualität unbehindert leben
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit dem Thema Behinderung und Sexualität.
Sexualität ist ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Identität und Lebensqualität unabhängig von Behinderung, Alter oder Unterstützungsbedarf. Menschen mit Einschränkungen haben das gleiche Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, auf Beziehungsgestaltung, Schutz vor Übergriffen und auf eine selbstbestimmte sexuelle Identität. Dieses Recht ist u. a. auch in der UN-Behindertenkonvention verankert.
Im ambulant betreuten Wohnen begegnen Mitarbeitende dem Thema Sexualität immer wieder im Alltag der Klient*innen - sei es in Form von Fragen, Unterstützungsbedarfen, Beziehungsthemen und Wünschen, Grenzfragen oder auch in herausfordernden Situationen.
Diese Veranstaltung unterstützt Mitarbeitende dabei eigenes Wissen zu erweitern, persönliche Haltungen zu reflektieren und Handlungskompetenz im institutionellen Kontext weiter zu entwickeln. Ziel ist es mit mehr Sicherheit, Kompetenz und Freude das Thema Sexualität bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen respektvoll und professionell im Arbeitsalltag aufzugreifen.
Nimm´s nicht persönlich - Umgang mit Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit dem Umgang von Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung.
Kränkungen stellen eine spezielle Form zwischenmenschlicher Konflikte dar, bei der das Selbstwertgefühl angegriffen wird. Das Verhalten oder ein falscher Kommentar von anderen können zu der Empfindung führen, zu kurz zu kommen, weniger wert zu sein, benachteiligt oder abgelehnt zu werden. Kurz gesagt: Kränkungen trüben unser Wohlbefinden und den Kontakt zum Gegenüber.
Auch im beruflichen Kontext sind wir nicht davor gefeit, uns gekränkt zu fühlen. Wie kann mit solchen Situationen umgegangen werden und eine gute Verbindung zu mir selbst und zum Gegenüber aufrechterhalten werden?
Ziel der Veranstaltung ist das Verstehen der Kränkungsdynamik bei sich selbst und den Menschen in ihrem Arbeitsumfeld. Durch ein Verständnis dieser Dynamik ist es möglich, einen positiven Einfluss auf schwierige Situationen zu nehmen. Zudem werden Lösungsansätze vermittelt, wie Sie einen gelasseneren Umgang damit finden können.
Lagern - Mobilisieren - Bewegen
Die Pflege und die Förderung von Menschen mit Behinderungen stellen die Mitarbeitenden vor nicht alltägliche An- und Herausforderungen. Wie bewege ich Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt mithelfen können? Auf was muss ich achten? Wie kann ich unterstützen und motivieren?
Konkret geht es bei der Fortbildung darum, dass Mitarbeitende der Enrichtungen in Vöhringen und Illertissen einerseits Impulse für aktivierende Transfers in unterschiedlichsten Alltagssituationen (Lifter, Lagerung, Umsetzen, Baden, Duschen) und andererseits Tipps für en rückenschonendes Arbeiten erhalten.
LETZTE HILFE - Das kleine 1x1 der Sterbebegleitung
Letzte Hilfe ist so gesehen das Pendant zur Ersten Hilfe. Während die Erste Hilfe das Überleben sichern soll, ist das Ziel der letzten Hilfe, die Zeit, die einem sterbenden Menschen noch bleibt, so angenehm wie möglich zu gestalten.
Die letzte Hilfe, die einem Menschen in seinem Leben zuteil wird, ist also so wichtig, wie die Erste Hilfe. Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen, erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen.
Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir Grundwissen und einfache Handgriffe vermitteln und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.
IT-Wissen kompakt: Praxisnahe Online-Impulse zum Handbuch
Sie nutzen das Handbuch, finden aber nicht immer auf Anhieb das passende Dokument? Sie fragen sich, welcher Suchbegriff in welchem Suchfeld zum gewünschten Treffer führt? Oder speichern Sie Dokumente lieber einmalig lokal ab, bevor Sie beim nächsten Mal wieder „ewig“ im Handbuch suchen müssen? Um zukünftig diese Fragen mit „Nein“ beantworten zu können, freuen wir uns, Sie zu unserem Coaching-Angebot zu den Handbüchern begrüßen zu dürfen.
Individuelle Problem- und Fragestellungen können hier natürlich gerne eingebracht werden.
Umgang mit Medikamenten
Der fachgerechte Umgang mit Medikamenten gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der Pflege. Medikamente können Leben retten, Leiden lindern und den Heilungsprozess unterstützen – gleichzeitig erfordert ihr Einsatz ein hohes Maß an Wissen, Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt.
Pflege- und Betreuungskräfte sind täglich mit unterschiedlichen Arzneiformen konfrontiert: Tabletten, Tropfen, Salben, Inhalationen oder Injektionen – jede Form hat ihre eigenen Besonderheiten, Anwendungshinweise und Risiken.
Diese Schulung vermittelt ein umfassendes Verständnis über die verschiedenen Arzneiformen, deren Anwendung und die damit verbundenen pflegerischen Aufgaben. Sie stärkt das Bewusstsein für Sicherheit, Hygiene, Wirkung und mögliche Nebenwirkungen – und hilft, typische Fehler in der Medikamentengabe zu vermeiden.
Darüber hinaus werden Fragen der Beobachtung, Dokumentation, Lagerung und Sicherheitsaspekte im täglichen Umgang mit Medikamenten behandelt.
Nach dieser Schulung verfügen die Teilnehmenden über ein solides Grundwissen zum sicheren Umgang mit Medikamenten. Sie können die verschiedenen Arzneiformen unterscheiden, wissen um deren Besonderheiten und verstehen, worauf bei der Anwendung und Beobachtung zu achten ist.
Die Schulung fördert nicht nur die Fachkompetenz, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein – für mehr Sicherheit im Pflegealltag und eine hohe Versorgungsqualität der betreuten Menschen.
Herausforderung Hirnschädigung: Biografiearbeit in der Begleitung von Menschen mit erworbener Hirnsc
Menschen mit erworbenen Hirnschäden verfügen zumeist über vollständige Erinnerungen an ihre Bio-graphie mit all den Erfahrungen, Kompetenzen und Erfolgen. Sie definieren sich oft über eine mehr oder minder ausgeprägte Identität, die am früheren sozialen Status und früheren Kompetenzen an-knüpfen möchte. Dies kann die die Akzeptanz der neuen Realität erschweren und demzufolge unter Umständen die Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation beeinträchtigen.
Damit diese Menschen ein „neues“ Bild ihrer Zukunft entwickeln können, ist es hilfreich, sich mit ihrer Identität und mit ihren Erfahrungen auseinanderzusetzen. Dazu eignen sich die Methoden der Biografiearbeit ganz besonders gut. Der Blick richtet sich dabei nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart und Zukunft der Person. Ganz eindeutig stehen dabei Ressourcen, Fähigkeiten und Träume im Mittelpunkt.
Spirituelle Auszeit „Wandern und Wundern“
Ein besonderes „Duo“ wird diese Auszeit prägen: Das Wandern – Wir werden bei dieser Auszeit jeden Tag eine schöne Wanderstrecke rund um das Kloster Holzen gehen, in den Frühling hinein, über Berg und Tal und Stock und Stein, bei jedem Wetter. Die Wanderstrecke wird am ersten Tag ca. 15 km, am vollen Tag etwas über 20 km, und am letzten Tag weniger als 10 km betragen.
Das Wundern – Die Natur bietet in dieser Jahreszeit viele gute Gründe, sich immer wieder zu wundern. Diese Wunder wollen wir mit allen Sinnen genießen. Auch in der Bibel finden wir Wundererzählungen. Meistens geschehen dort diese Wunder in der Begegnung zwischen Jesus und den Menschen. Die ein oder andere Erzählung begleitet uns, wenn wir uns Zeit nehmen, um die kleinen und großen Wundern in unserem eigenen Leben zu entdecken.
Respektvoll miteinander umgehen!
Der Respekt vor der Autonomie unserer Klientinnen und Klienten ist inzwischen ein sehr wichtiger Wert für die Arbeit im DRW. Das ist gut und richtig.
Und gleichzeitig stellt sich für viele MA die Frage: Was ist mit den anderen Werten, die bislang für meine Arbeit wichtig waren? Was ist mit meinen persönlichen Überzeugungen? Was ist mit meinen persönlichen Grenzen? Wie soll das gehen, wenn überall die MA fehlen?
Wir wollen uns zwei Stunden Zeit nehmen, und überlegen: Was ist der Sinn von Überzeugungen und Werten? Was sind eigentlich meine persönlichen Werte? Wo kommen sie her? Wozu sind sie gut? Was sind meine Grenzen? Gibt es eine Haltung, die es uns MA möglich macht, respektvoll mit den persönlichen Wünschen unserer Klientinnen und Klienten umzugehen und gleichzeitig unsere eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Blick zu verlieren?
Umgang mit enteraler Ernährung/Sondenernährung: Jährliche Unterweisung zu den Grundlagen
Für Klient*innen, bei denen die orale Nahrungsaufnahme nicht bzw. nur eingeschränkt möglich ist, bietet die enterale Ernährung – zu der auch medizinische Trinknahrung zählt – eine Alternative. Die Ernährung über eine Sonde ist ein komplexes, vielschichtiges Thema, weshalb zwei verschiedene Unterweisungen hierzu angeboten werden: Unterweisungen, um einerseits Basiswissen zum Thema enterale Ernährung/Sondenernährung zu erhalten bzw. aufzufrischen und um andererseits das bereits vorhandene Wissen zu vertiefen. Die hier ausgeschriebene Veranstaltung befasst sich mit den Grundlagen.
Umgang mit enteraler Ernährung/Sondenernährung: Jährliche Unterweisung zu den Grundlagen
Für Klient*innen, bei denen die orale Nahrungsaufnahme nicht bzw. nur eingeschränkt möglich ist, bietet die enterale Ernährung – zu der auch medizinische Trinknahrung zählt – eine Alternative. Die Ernährung über eine Sonde ist ein komplexes, vielschichtiges Thema, weshalb zwei verschiedene Unterweisungen hierzu angeboten werden: Unterweisungen, um einerseits Basiswissen zum Thema enterale Ernährung/Sondenernährung zu erhalten bzw. aufzufrischen und um andererseits das bereits vorhandene Wissen zu vertiefen. Die hier ausgeschriebene Veranstaltung befasst sich mit den Grundlagen.
Jährliche Unterweisung zum Umgang mit Diabetes mellitus und Insulintheraphie
Die stetig steigende Zahl an pflegebedürftigen Menschen mit Diabetes stellt eine wachsende Herausforderung dar. Das Wissen zum Thema „Insuline“ kann nach einigen Jahren Berufserfahrung lückenhaft oder überholt sein. Damit alle Mitarbeitenden auf dem aktuellen Wissensstand sind, werden in dieser Veranstaltung Grundlagen und neue Erkenntnisse zu diesem Thema vermittelt.
Basiswissen für die Assistenz von Menschen mit erworbener Hirnschädigung (MeH)
In Deutschland erleiden jährlich ca. 250.000 Menschen aufgrund von Unfällen, Schlaganfällen, Herzstillständen, Vergiftungen etc. Schädigungen des Gehirns. Eine zumeist qualitativ hochwertige erstmedizinische Versorgung sichert das Überleben der Betroffenen. Häufig bleiben jedoch körperliche und/oder kognitive Beeinträchtigungen bestehen, durch welche sich einen Verbleib im bisherigen privaten und beruflichen Umfeld – vorübergehend oder dauerhaft – nicht realisieren lässt. Häufig erleben Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung ihre eigene Persönlichkeit als Riesenbaustelle oder „Erdbeben im Kopf“. Das Gebäude muss dabei rein äußerlich nicht immer beschädigt sein, aber es treten Störungsfolgen auf: Gedächtnisstörungen, teilweise schwere kognitive Einschränkungen, Sprachstörungen etc.
Dies alles hat zur Folge, dass für die Betroffenen Unterbringungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten erforderlich werden, welche deren Bedürfnisse gut abbilden können. In diesen Einrichtungen wiederum bedarf es eines speziell für diese Bedarfe geschultes Personal, welches sich– unabhängig von den jeweiligen Qualifikationen und Vorkenntnissen – grundlegende Kenntnisse zu Hirnschädigungen aneignet und die eigene Haltung gegenüber Betroffenen und deren Angehörigen reflektiert. Hierfür dient dieses Angebot. Optimalerweise wird das hier erworbene Wissen anschließend im Rahmen von Spezialfortbildungen noch vertieft.