Fallbesprechung
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Effektiv und authentisch kommunizieren – praktische Tipps für jede Situation
Kommunikation ist der beruflichen Alltag einer Lehrerin bzw. eines Lehrers – sei es im Unterricht, im Gespräch mit Eltern, im Austausch mit Kolleg*innen oder in der Zusammenarbeit mit der Schulleitung. Doch wie oft kosten schwierige Gespräche Energie und Kraft? Wie oft fühlen wir uns missverstanden? Wie oft sind solche Gespräche tatsächlich zielführend und bereichernd?
Dieser Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihre Kommunikationsfähigkeiten auf ein neues Level zu heben – und zwar auf eine Art und Weise, die Ihren Arbeitsalltag tatsächlich erleichtert. Sie werden lernen, wie Sie freundlich, aber bestimmt kommunizieren können, ohne dabei ihre eigenen Grenzen zu verlieren. Es geht nicht darum, "nette" Gespräche zu führen, sondern darum, effektiv und authentisch zu sein.
Wenn zwei das Steuer halten – Zur Rolle der Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen
Die Gruppen- und Teamleitungen der MAVO Einrichtung "Wohnen-Pflege-Senioren Ursberg" nehmen sich im Oktober 2025 erneut eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und reflektieren die Rolle und den Umgang mit den eigenen Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen.
In der Veranstaltung werden Erwartungen, Aufgabenbereiche und Gestaltungsspielräume reflektiert und geklärt. Ziel ist es, eine transparente und funktionale Rollenverteilung zu schaffen, die sowohl die Leitung als auch die Stellvertretung und Abwesenheitsvertretungen stärkt. Durch praktische Übungen, Austausch und Impulse entwickeln die Teilnehmenden Strategien für eine vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit im Leitungstandem.
Basierend auf dieser Veranstaltungen werden dann die Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen im Frühjahr 2026 eine ähnlich gelagertes Angebot besuchen und sich hierzu austauschen.
Meine Rolle als Gruppen- oder Teamleitung: herausfordernd, vielfältig, dynamisch
Die Gruppen und Teamleitungen der MAVO-Einrichtung „Heilpädagogische Einrichtungen Ursberg“ nehmen sich im Oktober 2025 eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und reflektieren die besonderen Herausforderungen an ihre Rolle: denn Leitung wird leicht schwer und ganz unabhängig von den klientenbezogenen Aufgaben und Herausforderungen verlangt auch das Verhalten von Mitarbeitenden immer wieder ihre Aufmerksamkeit.
Am 1. Veranstaltungstag setzen wir den Fokus daher auf genau dieses herausfordernde Mitarbeitendenverhalten und im Anschluss daran auf die Jammerkultur. Jammern schafft nämlich Nähe und kann auch zu Lösungen führen.
Der 2. Tag steht ganz unter dem Motto „Wie ist mein Team erfolgreich?“ Sie lernen mögliche Führungsinstrumente kennen und beschäftigen sich auch mit der Kommunikation im Team.
Die gesamte Fortbildung hat jedoch auch das Ziel, Balance zu halten, d.h. Selbstfürsorge zu betreiben und somit auch Fürsorge für die eigenen Mitarbeitenden zu leisten. Auch hierzu sind Impulse geplant.
Als Leitungskraft herausfordernde Gespräche souverän führen
Ob es um sensible Themen wie Suchtproblematiken, Abmahnungen und Kündigungen geht oder um emotionale und herausfordernde Gespräche bei Auffälligkeiten im Verhalten von Mitarbeitenden - professionelle Kommunikation ist entscheidend. Gleichzeitig spielt auch der Umgang mit positiven Themen wie Lohnverhandlungen, Wertschätzung und Anerkennung eine zentrale Rolle.
In dieser praxisnahen Veranstaltung lernen Sie, wie Sie selbst schwierige Gespräche sicher, empathisch und lösungsorientiert führen können. Sie erhalten Werkzeuge und Techniken an die Hand, um belastende Situationen zu bewältigen und gleichzeitig die Motivation und Bindung Ihrer Mitarbeitenden zu fördern.
Lehre wirksam gestalten: Grundlagen zu Didaktik und Methodik in der Praxis
Wie gelingt es, Lernprozesse für Erwachsene aktivierend, praxisnah und nachhaltig zu gestalten? Welche Methoden fördern Beteiligung, Motivation und Lernerfolg? Und wie kann didaktisches Handeln flexibel auf heterogene Gruppen und wechselnde Anforderungen reagieren?
Diese Fortbildung vermittelt fundiertes didaktisches Wissen und erprobte methodische Ansätze für die Planung und Durchführung von Lehr-Lern-Situationen in der Erwachsenenbildung. Im Zentrum stehen praxisnahe Impulse, die sowohl in analogen als auch in digitalen Formaten einsetzbar sind. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu reflektieren, neue Methoden auszuprobieren und konkrete Strategien für ihren Bildungsalltag zu entwickeln.
Ziel der Fortbildung ist es, die didaktische Handlungskompetenz zu stärken und eine methodisch vielfältige und teilnehmendenorientierte Lehrpraxis zu fördern.
Fachkraft Intensivpädagogik 2026 - 2027
„Dem Betreuungskonzept des Dominikus-Ringeisen-Werks liegt ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen zugrunde. Es ist auf den einzelnen Menschen und dessen Ressourcen bezogen, bietet ihm Freiraum zur selbstbestimmten Lebensführung und Sinnfindung, aber auch Sicherheit und Schutz. Es baut auf seinen Stärken auf und orientiert sich an seinen Bedürfnissen und Bedarfen.“
(Auszug aus dem Leitbild des Dominikus-Ringeisen-Werks)
Entsprechend dieser Haltung unterstützen Mitarbeitende des Dominikus-Ringeisen-Werks seit mehr als 130 Jahren Menschen mit Hilfe- und Assistenzbedarf sowie deren Angehörige. Hierfür steht eine Vielzahl an unterschiedlichsten Angeboten zur Verfügung, die sich von Wohn- und Lernformen über Beschäftigungsangebote bis hin zu Beratungs- und anderen Dienstleistungen erstre-cken. Hierunter fallen auch Konzeptionen zur Intensivpädagogik.
Der Begriff Intensivpädagogik umschreibt die „Betreuung, Beratung oder Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung und schweren psychischen Störungen und/oder schwerwiegend herausfordernden Verhalten“ (Müller, 2013) sowie die Gestaltung ihrer Lern- und Entwicklungsräume. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass es eine Vielzahl an Formen „intensiver Teilhabe“ gibt, welche sich einerseits durch unterschiedliche Angebotsformen und zu betreuende Personenkreise charakterisieren.
Allerdings kann ganz klar abgegrenzt werden, dass mit „intensiv“ nicht nur der erhöhte Personalschlüssel gemeint ist. Entscheidend ist das inhaltliche und fachliche Konzept der Assistenz, dessen Blickwinkel zudem deutlich über die reine Wohn- und Arbeitssituation hinausgehen. In vielen Fällen gibt es daher auch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Psychiatrie, Psychologischen Diensten, diversen Beratungsstrukturen (z.B. HtZ und Deeskalationsmanagement im DRW) und den intensiv-betreuenden Angeboten.
Intensivpädagogische Arbeit findet ausschließlich in stationären Settings (WfbM, FÖS, Wohneinrichtungen, etc.) statt und basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, d.h. sie berücksichtigt die Lebens- und Lerngeschichte, betrachtet den Entwicklungsstand (kognitiv, emotional etc.) differentiell und bezieht krankheitsbedingte Aspekte und alle anderen einflussnehmenden Faktoren mit ein. Sie wird getragen durch einen hohen persönlichen Einsatz engagierter Mitarbeitenden verschiedener Disziplinen und Qualifikationen, welche zielorientiert vorgehen und ihr Tun regelmäßig reflektieren. Die Intensivpädagogik erfolgt in Kooperation und Abstimmungen zwischen allen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeiten, Freizeit etc.) und in enger Abstimmung mit psychiatrischen Dienstleistern sowie anderen ärztlichen, therapeutischen und psychologischen Unterstützungsstrukturen sowie mit gesetzlichen Betreuern und Angehörigen.
Intensivpädagogik ist dabei aber nicht auf Spezialeinrichtungen und -gruppen beschränkt, sondern vollzieht sich individuell und unabhängig vom organisatorischen Setting.
Die Fortbildung zur "Fachkraft Intensivpädagogik" vermittelt daher in unterschiedlichen Bausteinen einerseits fachliche Grundlagen und setzt sich andererseits auch stark reflektierend mit den Herausforderungen für diese Tätigkeit auseinander. Die Veranstaltungsteilnehmenden werden dadurch beispielsweise in die Lage versetzt die herausfordernden Verhaltensweisen der ihnen anvertrauten Klienten zu verstehen und einen angemessenen, pädagogischen Umgang damit zu finden.
Der nachhaltige Transfer der Fortbildungsinhalte in die Praxis wird durch eine Fallarbeit über einen Klienten unterstützt, welche von den Teilnehmenden fortbildungsbegleitend angefertigt sowie im Abschlusscolloquium vor den anderen Lehrgangsteilnehmenden, den Lehrgangsleitungen und ggf. weiteren Interessenten präsentiert werden. Die Fallarbeit basiert dabei auf dem bio-psycho-sozialem Modell, welches mit der Einführung des Bundesteilhabegesetztes und einer ICF-basierten Bedarfserhebung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ausgehend von diesem Modell werden im Anschluss Ziele und Maßnahmen erarbeitet.
Herausforderung Hirnschädigung:
Schwere Hirnschädigungen stellen für die Betroffenen und auch für deren soziales Umfeld einen massiven Einschnitt in ihrem Leben dar. Diese „seelische Verletzung“ hat eine Überforderung der psychischen Schutzmechanismen und des angeborenen biologischen Stresssystems zur Folge. Traumata wirken sich daher nicht nur seelisch, sondern auch körperlich aus.
Darüber hinaus erhöhen erworbene Hirnschädigungen nicht selten das Risiko, an einer psychischen Störung zu erkranken. Besonders häufig treten Depressionen und Angsterkrankungen, aber auch Substanzmissbrauch auf. Als besonders belastend für die Angehörigen stellen sich Veränderungen der Persönlichkeit dar. Weiterhin kann es infolge von Hirnschäden zu Aggressivität, Impulsivität und psychotischen Zuständen kommen.
Diese Fortbildung setzt sich mit diesen herausfordernden Themen auseinander, gewährt unter Einbeziehung von Praxisbeispiele eine Annäherung an die Erlebniswelt der Betroffenen und ermöglicht auch einen ersten Blick auf die Involviertheit des sozialen Umfelds.
Zwischen Einbinden und Abgrenzen: Beziehungen zu Angehörigen und gesetzlichen Betreuern gelingend gestalten
Eine konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit mit Angehörigen und gesetzlichen Vertretern stärkt in der Regel alle Beteiligten in einer Assistenz- und Pflegesituation. Dennoch führen verschiedene Vorstellungen häufig zu herausfordernden Situationen, die stark belasten können. Hier ist es von Bedeutung, dass wir auf Methoden zurückgreifen können, die es uns ermöglichen, eine der Rolle angemessene Distanz zu wahren, einen sachlichen Dialog zu führen und zugleich empathisch und wirkungsvoll zu kommunizieren. So können wir respektvoll mit verschiedenen Vorstellungen umgehen und zugleich unsere Interessen und Ziele in Bezug auf die zu betreuende Person vertreten.
Professionelle Gesprächsführung und Fragetechniken für Mitarbeitende in der ambulanten Arbeit mit ps
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit professioneller Gesprächsführung und Fragetechniken.
Die ambulante Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen stellt Mitarbeitende vor besondere kommunikative Herausforderungen. Gespräche finden meist im häuslichen Umfeld der Klient*innen statt – einem „Wohnzimmer-Setting“, das sowohl Nähe ermöglicht als auch professionelle Klarheit und methodisches Geschick erfordert. Gleichzeitig bietet gerade dieses „Wohnzimmer-Setting“ wertvolle Chancen für Vertrauensaufbau, Stabilisierung und alltagsnahe Unterstützung.
Die Fortbildung soll Mitarbeitende darin stärken, Gespräche in diesem sensiblen Rahmen sicher und professionell zu führen. Die Teilnehmenden lernen mit schwierigen Gesprächssituationen wie Schweigen, Widerstand oder Gesprächsabbrüchen konstruktiv umzugehen und wirksame Fragetechniken – offene, geschlossene, zirkuläre und Skalierungsfragen – gezielt einzusetzen.
Durch praxisnahe Übungen, Rollenspiele und kollegialen Austausch erweitern sie ihre kommunikative und methodische Kompetenz und entwickeln einen persönlichen Methodenkoffer, der unmittelbar in Alltagsbegleitung, Beratung und Krisenintervention eingesetzt werden kann.
Behinderung und Sexualität- Sexualität unbehindert leben
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit dem Thema Behinderung und Sexualität.
Sexualität ist ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Identität und Lebensqualität unabhängig von Behinderung, Alter oder Unterstützungsbedarf. Menschen mit Einschränkungen haben das gleiche Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, auf Beziehungsgestaltung, Schutz vor Übergriffen und auf eine selbstbestimmte sexuelle Identität. Dieses Recht ist u. a. auch in der UN-Behindertenkonvention verankert.
Im ambulant betreuten Wohnen begegnen Mitarbeitende dem Thema Sexualität immer wieder im Alltag der Klient*innen - sei es in Form von Fragen, Unterstützungsbedarfen, Beziehungsthemen und Wünschen, Grenzfragen oder auch in herausfordernden Situationen.
Diese Veranstaltung unterstützt Mitarbeitende dabei eigenes Wissen zu erweitern, persönliche Haltungen zu reflektieren und Handlungskompetenz im institutionellen Kontext weiter zu entwickeln. Ziel ist es mit mehr Sicherheit, Kompetenz und Freude das Thema Sexualität bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen respektvoll und professionell im Arbeitsalltag aufzugreifen.
Nimm´s nicht persönlich - Umgang mit Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit dem Umgang von Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung.
Kränkungen stellen eine spezielle Form zwischenmenschlicher Konflikte dar, bei der das Selbstwertgefühl angegriffen wird. Das Verhalten oder ein falscher Kommentar von anderen können zu der Empfindung führen, zu kurz zu kommen, weniger wert zu sein, benachteiligt oder abgelehnt zu werden. Kurz gesagt: Kränkungen trüben unser Wohlbefinden und den Kontakt zum Gegenüber.
Auch im beruflichen Kontext sind wir nicht davor gefeit, uns gekränkt zu fühlen. Wie kann mit solchen Situationen umgegangen werden und eine gute Verbindung zu mir selbst und zum Gegenüber aufrechterhalten werden?
Ziel der Veranstaltung ist das Verstehen der Kränkungsdynamik bei sich selbst und den Menschen in ihrem Arbeitsumfeld. Durch ein Verständnis dieser Dynamik ist es möglich, einen positiven Einfluss auf schwierige Situationen zu nehmen. Zudem werden Lösungsansätze vermittelt, wie Sie einen gelasseneren Umgang damit finden können.
Herausforderung Hirnschädigung: Biografiearbeit in der Begleitung von Menschen mit erworbener Hirnsc
Menschen mit erworbenen Hirnschäden verfügen zumeist über vollständige Erinnerungen an ihre Bio-graphie mit all den Erfahrungen, Kompetenzen und Erfolgen. Sie definieren sich oft über eine mehr oder minder ausgeprägte Identität, die am früheren sozialen Status und früheren Kompetenzen an-knüpfen möchte. Dies kann die die Akzeptanz der neuen Realität erschweren und demzufolge unter Umständen die Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation beeinträchtigen.
Damit diese Menschen ein „neues“ Bild ihrer Zukunft entwickeln können, ist es hilfreich, sich mit ihrer Identität und mit ihren Erfahrungen auseinanderzusetzen. Dazu eignen sich die Methoden der Biografiearbeit ganz besonders gut. Der Blick richtet sich dabei nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart und Zukunft der Person. Ganz eindeutig stehen dabei Ressourcen, Fähigkeiten und Träume im Mittelpunkt.
Trisomie 21 - ein komplexes Syndrom
Trisomie 21 oder auch Down-Syndrom genannt ist ein komplexes Behinderungsbild. Menschen mit Down-Syndrom weisen charakteristisches Erscheinungsmerkmale auf, welche jedoch nicht immer schon bei der Geburt sichtbar sind.
Neben den äußeren Erscheinungen, wie z.B. schräg stehende Lidachsen und Kleinwuchs neigen Menschen mit Down-Syndrom zu weiteren Begleiterkrankungen (Herzfehler, Autoimmunerkrankungen, Epilepsie, Depression, Sprechproblemen etc.).
Ihre geistige, körperliche und sprachliche Entwicklung verläuft ebenso wie die sozio-emotionale Entwicklung sehr individuell und damit unterschiedlich. Pädagogische Interventionen müssen folglich auf den Einzelnen ausgerichtet sein und folgen keinem allgemein gültigem Prozess.
Ziel der Fortbildung ist es Trisomie 21 in seiner Komplexität kennenzulernen und Strategien im Umgang mit Menschen mit Down-Syndrom zu entwickeln.
Respektvoll miteinander umgehen!
Der Respekt vor der Autonomie unserer Klientinnen und Klienten ist inzwischen ein sehr wichtiger Wert für die Arbeit im DRW. Das ist gut und richtig.
Und gleichzeitig stellt sich für viele MA die Frage: Was ist mit den anderen Werten, die bislang für meine Arbeit wichtig waren? Was ist mit meinen persönlichen Überzeugungen? Was ist mit meinen persönlichen Grenzen? Wie soll das gehen, wenn überall die MA fehlen?
Wir wollen uns zwei Stunden Zeit nehmen, und überlegen: Was ist der Sinn von Überzeugungen und Werten? Was sind eigentlich meine persönlichen Werte? Wo kommen sie her? Wozu sind sie gut? Was sind meine Grenzen? Gibt es eine Haltung, die es uns MA möglich macht, respektvoll mit den persönlichen Wünschen unserer Klientinnen und Klienten umzugehen und gleichzeitig unsere eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Blick zu verlieren?
Das betriebliche Eingliederungsmanagement – Grundlagen und rechtlicher Rahmen
Seit Mai 2004 sind Arbeitgeber gesetzlich zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) verpflichtet. Das Dominikus-Ringeisen-Werk hat sich dieser Aufgabe angenommen und eine trägerweite Information erstellt. Viele Regionen haben diese durch Dienstvereinbarungen mit den Mitarbeitervertretungen konkretisiert. Die Einführung und Durchführung des BEMs wird zudem durch Fortbildungsveranstaltungen unterstützt.
Dieses hier geschilderte Angebot unterstützt die BEM-Teams und -Mitglieder dabei ein einheitliches Verfahren sicherzustellen und alle BEM-Akteure auf den gleichen Kenntnisstand hinsichtlich der rechtlichen und praktischen Entwicklung des BEM zu bringen.
Sicher führen im kirchlichen Arbeitsrecht
Die Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) der Caritas bilden die zentrale Grundlage für Arbeitsverhältnisse im Dominikus-Ringeisen-Werk. Ist der "dritte Weg" also ganz anders? Diese Vermutung liegt nahe, aber weit gefehlt - auch die kirchlichen Arbeitgeber sind an die allgemeinen arbeitsrechtlichen Vorgaben gebunden. In den kirchlichen Tarifen finden sich daher zu den typischen Themen wie Arbeitszeit, Teilzeit, Nebentätigkeit, Kündigung etc. vielfätige Vorgaben.
In der Veranstaltung klärt man daher gemeinsam, welche Rechte und Pflichten existieren, welche aktuellen Themen in der Rechtsprechung diskutiert werden und wie sie praxisgerecht alle Vorgaben umsetzen können.
Die teilnehmenden Leitungskräfte erhalten somit ein fundiertes Verständnis der AVR, um Personalverantwortung rechtssicher, transparent und wertschätzend wahrnehmen zu können.
Diese Veranstaltung versteht sich als Ergänzung zum Angebot "Arbeitsrechtliche Grundlagen für Leitungskräfte".
Selbstbestimmt l(i)eben – Sexualität in Assistenz & Betreuung
Häufig wird über Sexualität in Betreuungskontexten dann gesprochen, wenn etwas auffällig oder herausfordernd für andere ist. Dabei ist Sexualität als positive Lebensenergie Teil jeder menschlichen Identität.
Diese Fortbildung will Handlungssicherheit für Mitarbeitende im unmittelbaren Kontakt
mit Klient*innen mit höherem Unterstützungsbedarf schaffen und Möglichkeiten aufzeigen, wie das Thema Sexualität angemessen Raum im Alltag finden kann.
Lass uns daher reden! Über Liebe, Partnerschaft und Sexualität ….!
Update Arbeitsrecht 2026
Arbeitsrechtliche Regelungen erfahren kontinuierlich Neuerungen und auch im Arbeitsalltag einer jeden Leitungskraft stellen sich immer wieder neue arbeitsrechtliche Herausforderungen und Fragen ein. Um diesen Tatsachen gerecht zu werden, bietet dieses Format des Dominikus-Ringeisen-Werks seit dem Jahr 2022 einen virtuellen Austausch von Leitungskräften untereinander und mit einem erfahrenen externen Fachexperten an.
Diese Online-Veranstaltung vermittelt prägnant und kompakt einen Überblick über betriebsbedingte Kündigungen, Sozialauswahl und Outplacement-Strategien - auch wenn dies im Dominikus-Ringeisen-Werk nur in Einzelfällen zum Tragen kommt.
Arbeitsrechtliche Grundlagen für Leitungskräfte
Leitungskräfte gestalten in vielfacher Weise Prozesse und die Organisation in ihrem Zuständigkeitsbereich. Ihnen sind dabei eine Vielzahl an Mitarbeitenden unterschiedlichster Qualifikation und Funktion (z.B. untergeordnete Leitungskräfte, Fachdienst-Mitarbeitende, Mitarbeitende in Hauswirtschaft und Technik, Verwaltungsmitarbeitende) unterstellt.
Daher verantworten sie auch eine Vielzahl personalrechtlicher Aspekte. Um dieser Aufgabe nachkommen und um in Leitungssituationen erfolgreich agieren zu können, müssen sie auch über ein Mindestmaß an arbeitsrechtlichem Know-how verfügen.
Diese Tageveranstaltung vermittelt kompakt das hierfür notwendige Grundlagenwissen. Leitungskräfte erwerben sich ein Mehr an Rechtssicherheit für und in ihrem Führungsalltag.
Psychische Erkrankungen – Wissen vertiefen, Sicherheit gewinnen
Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten und zugleich komplexesten Gesundheitsbeeinträchtigungen. In der täglichen Arbeit begegnen Fachkräfte unterschiedlichen Erscheinungsbildern – von affektiven Störungen über Persönlichkeitsstörungen bis hin zu schizophrenen Erkrankungen oder emotionaler Instabilität.
In interaktiven Impulseinheiten werden zentrale Störungsbilder praxisnah vermittelt und gemeinsam reflektiert. Neben fachlichem Input stehen Austausch, Fallbesprechungen und die Übertragung in den eigenen Arbeitskontext im Mittelpunkt.