Gruppenarbeit
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Effektiv und authentisch kommunizieren – praktische Tipps für jede Situation
Kommunikation ist der beruflichen Alltag einer Lehrerin bzw. eines Lehrers – sei es im Unterricht, im Gespräch mit Eltern, im Austausch mit Kolleg*innen oder in der Zusammenarbeit mit der Schulleitung. Doch wie oft kosten schwierige Gespräche Energie und Kraft? Wie oft fühlen wir uns missverstanden? Wie oft sind solche Gespräche tatsächlich zielführend und bereichernd?
Dieser Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihre Kommunikationsfähigkeiten auf ein neues Level zu heben – und zwar auf eine Art und Weise, die Ihren Arbeitsalltag tatsächlich erleichtert. Sie werden lernen, wie Sie freundlich, aber bestimmt kommunizieren können, ohne dabei ihre eigenen Grenzen zu verlieren. Es geht nicht darum, "nette" Gespräche zu führen, sondern darum, effektiv und authentisch zu sein.
Einfach Deutsch - Alltag verstehen | Sprachniveau A2
Dieser Sprachkurs richtet sich an Teilnehmende, die Deutschkenntnisse auf Niveau A1 besitzen und bereits im letzten Schuljahr mit dem A2-Kurs begonnen haben. Sie lernen gesprochenes und geschriebenes Deutsch und lernen, sich in einfachen Situationen des Alltags zu verständigen.
Einfach Deutsch - Alltag verstehen | Sprachniveau A2
Dieser Sprachkurs richtet sich an Teilnehmende, die Deutschkenntnisse auf Niveau A1 besitzen. Sie lernen gesprochenes und geschriebenes Deutsch und lernen, sich in einfachen Situationen des Alltags zu verständigen.
Einfach Deutsch – Sicher sprechen und präzise schreiben | Sprachniveau B2
Dieser Sprachkurs richtet sich an Teilnehmende, die Deutschkenntnisse aus B1 mitbringen. Sie lernen in diesem Kurs selbständig auf Deutsch mündlich und schriftlich zu kommunizieren, Sie lernen lange und schwierige Texte zu verstehen und Sie üben, über konkrete und abstrakte Themen auf Deutsch zu reden und zu schreiben.
Einfach Deutsch - Ankommen und Verstehen | Sprachniveau A1
Dieser Sprachkurs richtet sich an Teilnehmende, die keine oder nur geringe Vorkenntnisse in der deutschen Sprache haben. Sie erwerben in diesem Kurs die Grundlagen der Alltagssprache. Sie lernen Aussprache, Grammatik und Wortschatz und können sich am Ende in Gesprächssituationen des täglichen Lebens in einfachen Sätzen verständigen und einfache kleine Texte verstehen.
Einfach Deutsch - Fit für Gespräche | Sprachniveau B1
Dieser Sprachkurs richtet sich an Teilnehmende, die Deutschkenntnisse aus A2 mitbringen. Sie lernen, mündlich und schriftlich Deutsch zu verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um Themen aus Ihrem Leben geht. Sie lernen sich zusammenhängend über persönliche Themen mündlich und schriftlich zu äußern. Damit können Sie die meisten vertrauten Situationen des täglichen Lebens auf Deutsch mündlich und schriftlich bewältigen.
Wenn zwei das Steuer halten – Zur Rolle der Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen
Die Gruppen- und Teamleitungen der MAVO Einrichtung "Wohnen-Pflege-Senioren Ursberg" nehmen sich im Oktober 2025 erneut eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und reflektieren die Rolle und den Umgang mit den eigenen Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen.
In der Veranstaltung werden Erwartungen, Aufgabenbereiche und Gestaltungsspielräume reflektiert und geklärt. Ziel ist es, eine transparente und funktionale Rollenverteilung zu schaffen, die sowohl die Leitung als auch die Stellvertretung und Abwesenheitsvertretungen stärkt. Durch praktische Übungen, Austausch und Impulse entwickeln die Teilnehmenden Strategien für eine vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit im Leitungstandem.
Basierend auf dieser Veranstaltungen werden dann die Stellvertretungen und Abwesenheitsvertretungen im Frühjahr 2026 eine ähnlich gelagertes Angebot besuchen und sich hierzu austauschen.
Meine Rolle als Gruppen- oder Teamleitung: herausfordernd, vielfältig, dynamisch
Die Gruppen und Teamleitungen der MAVO-Einrichtung „Heilpädagogische Einrichtungen Ursberg“ nehmen sich im Oktober 2025 eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und reflektieren die besonderen Herausforderungen an ihre Rolle: denn Leitung wird leicht schwer und ganz unabhängig von den klientenbezogenen Aufgaben und Herausforderungen verlangt auch das Verhalten von Mitarbeitenden immer wieder ihre Aufmerksamkeit.
Am 1. Veranstaltungstag setzen wir den Fokus daher auf genau dieses herausfordernde Mitarbeitendenverhalten und im Anschluss daran auf die Jammerkultur. Jammern schafft nämlich Nähe und kann auch zu Lösungen führen.
Der 2. Tag steht ganz unter dem Motto „Wie ist mein Team erfolgreich?“ Sie lernen mögliche Führungsinstrumente kennen und beschäftigen sich auch mit der Kommunikation im Team.
Die gesamte Fortbildung hat jedoch auch das Ziel, Balance zu halten, d.h. Selbstfürsorge zu betreiben und somit auch Fürsorge für die eigenen Mitarbeitenden zu leisten. Auch hierzu sind Impulse geplant.
Humor in der Pflege
Im pflegerischen Alltag haben Pflegekräfte und Betreuer heute mehr denn je ein enormes Arbeitspensum zu erledigen. In der knappen Zeit, die dem einzelnen bleibt, gilt es daher der Zeit mehr Qualität zu geben und sie für beide Seiten wertvoller zu machen. „Humor in der Pflege“ hat ein enormes Potential für die Arbeit mit alten, kranken und
behinderten Menschen.
Wohlwollender Humor ist Schwerpunkt des Seminars, das für Menschen die mit und für Menschen arbeiten, konzipiert wurde. Das Ziel: „Mit Menschen lachen“ und nicht „über Menschen lachen“! Die Teilnehmer*innen lernen die unterschiedlichen, physiologischen, emotionalen, kognitiven und sozialen Wirkungsweisen von Humor und Lachen kennen. In praktischen Übungen erspüren sie, was Humor und Fröhlichkeit beim Pflegenden, und vor allem beim Patienten und Bewohner, bewirken, auslösen bzw. auch lösen können.
Das Grundverständnis über die Kommunikation und die speziellen Herausforderungen im Pflegealltag werden gemeinsam erarbeitet.
Das betriebliche Eingliederungsmanagement - Gesprächsführung im BEM
Seit Mai 2004 sind Arbeitgeber gesetzlich zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) verpflichtet. Das Dominikus-Ringeisen-Werk hat sich dieser Aufgabe angenommen und eine trägerweite Information erstellt. Viele Regionen haben diese durch Dienstvereinbarungen mit den Mitarbeitervertretungen konkretisiert.
Die Einführung und Durchführung des BEMs wird zudem durch Fortbildungsveranstaltungen unterstützt. Das Referat Fortbildung bietet neben einer rechtlichen Grundlagenfortbildung auch eine Schwerpunktveranstaltung zum Thema „Gesprächsführung im BEM“ an.
Ein BEM-Gespräch verläuft nämlich nicht immer nach Wunsch – im ungünstigen Fall kommt es zu negativen Emotionen, Widerständen und Frustration bei allen Beteiligten, eine konstruktive Lösung scheint nicht mehr möglich. Auch arbeitsrechtliche Fragen stellen sich, sobald es seitens der Arbeitgebenden oder Arbeitnehmenden zu Pflichtverletzungen kommt oder Mobbing am Arbeitsplatz eine Rolle spielt.
Von der Idee zum Konzept: Autismus in Einrichtungen professionell umsetzen
In diesem zweiteiligen Workshop entwickeln (Leitungs)Verantwortliche der Region Autismus- und Intensivwohnen Ursberg des Dominikus-Ringeisen-Werks gemeinsam ein praxisorientiertes Konzept zum Thema Autismus-Spektrum-Störung (ASS).
Ziel ist es, Strategien und Strukturen zu schaffen, die die Arbeit mit Menschen im ASS gezielt unterstützen. Zwischen den beiden Terminen liegt ein Abstand von ca. einem halben Jahr, sodass die Teilnehmenden erste Strukturen bereits in ihren Einrichtung umsetzen können. Beim zweiten Workshop werden diese Erfahrungen reflektiert, Herausforderungen besprochen und das Konzept weiter angepasst. Die Teilnehmenden verknüpfen wissenschaftliche Erkenntnisse, praxisnahe Methoden und individuelle Erfahrungen miteinander, um ein handlungsfähiges Konzept – auch in der Zusammenarbeit mit weiteren Organisationseinheiten des Trägers – zu entwickeln.
Am Ende des Workshops entsteht ein handlungsfähiges Konzept, das direkt in der Einrichtungen umgesetzt werden kann. Der Workshop bietet zudem Raum für fachliche Impulse und Orientierungshilfen für die Implementierung. So werden Leitungen gestärkt, Autismus-kompetente Strukturen nachhaltig zu etablieren.
Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk
Die Rahmenbedingungen in der Behindertenhilfe sind kontinuierlichen und vielfältigen Veränderungen unterworfen. Diese Veränderungen richten sich einerseits nach aktuellen (sozial)politischen und gesetzlichen Gegebenheiten und andererseits an internen fachlichen und strukturellen Veränderungen im Dominikus-Ringeisen-Werk aus. Dadurch modifizieren sich auch Aufgaben und Rollen der Mitarbeitenden in der Behindertenhilfe kontinuierlich – dies wird unter anderem an der Ausdifferenzierung nach Gruppenleitungen, Teamleitungen, Dienststellenleitungen, Einsatzleitungen, Koordinationskräften etc. sowie in der Unterscheidung dieser Funktionen in den ersten und zweiten Lebensbereichen von Menschen mit Behinderung erkennbar.
Die o.g. Berufsgruppen sind verantwortlich für alle Belange ihrer Organisationseinheit. Neben Tätigkeiten, die überwiegend in der unmittelbaren Begleitung und Assistenz anfallen, bezieht deren Aufgabenspektrum in unterschiedlichen Ausprägungen auch Tätigkeiten in der Organisation und Verwaltung mit ein.
Die Fortbildung „Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk“ dient dazu, die Kompetenzen dieser operativen Führungskräfte für die Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben zu fördern. Fachliche Inputs, reflektierende Elemente sowie der Austausch mit Dozierenden und Fortbildungsteilnehmenden bilden dabei eine Einheit und tragen dazu bei, die große Motivation und Einsatzbereitschaft dieser Zielgruppe im Dominikus-Ringeisen-Werk weiterhin zu stärken. Operative Führungskräfte werden hierdurch in die Lage versetzt, Prozesse, Situationen und Herausforderungen – unter Einbezug der vom Dominikus-Ringeisen-Werk vertretenen Werte und Grundhaltungen – erfolgreich zu lösen. Um den immer stärker werdenden Anforderungen nach einer interdisziplinären Zusammenarbeit Rechnung zu tragen, richtet sich das Fortbildungsangebot an o.g. Leitungen in besonderen Wohnformen, ambulanten Diensten, in Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Heilpädagogischen Tagesstätten und Seniorenstätten.
Lehre wirksam gestalten: Grundlagen zu Didaktik und Methodik in der Praxis
Wie gelingt es, Lernprozesse für Erwachsene aktivierend, praxisnah und nachhaltig zu gestalten? Welche Methoden fördern Beteiligung, Motivation und Lernerfolg? Und wie kann didaktisches Handeln flexibel auf heterogene Gruppen und wechselnde Anforderungen reagieren?
Diese Fortbildung vermittelt fundiertes didaktisches Wissen und erprobte methodische Ansätze für die Planung und Durchführung von Lehr-Lern-Situationen in der Erwachsenenbildung. Im Zentrum stehen praxisnahe Impulse, die sowohl in analogen als auch in digitalen Formaten einsetzbar sind. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu reflektieren, neue Methoden auszuprobieren und konkrete Strategien für ihren Bildungsalltag zu entwickeln.
Ziel der Fortbildung ist es, die didaktische Handlungskompetenz zu stärken und eine methodisch vielfältige und teilnehmendenorientierte Lehrpraxis zu fördern.
Beziehungsorientierte Assistenz bei herausfordernden Verhaltensweisen unter Beachtung der Neurobiologie
Neurobiologisches Wissen hat in viele Felder der Medizin, der Psychologie, der Kommunikationswissenschaften, der Biologie und vielen weiteren Bereichen Einzug gehalten. In der Eingliederungshilfe spielt diese auf dem Gebiet der Deeskalation eine große Rolle. Hier konkret beim professionelle Umgang mit schwierigen und manchmal sogar gefährlichen Situationen: wenn Menschen die Kontrolle verlieren, in schwere Krisen geraten oder/und aggressive und herausfordernde Verhaltensweisen zeigen – kurzum: wenn eine unregulierte Stressentwicklung die gesamte Betreuungskompetenz erfordert. Neurobiologische Erkenntnisse können hier enorm hilfreich sein, die eigene Bewertungs- und Handlungskompetenz zu erweitern und die notwendige Eigenregulation aufrecht zu erhalten.
Die Gruppen- und Teamleitung der MAVO-Einrichtung „Gemeinschaftliches und ambulant betreutes Wohnen“ im DRW beschäftigen sich daher mit diesem Themengebiet im Rahmen dieser zweitägigen Fortbildung.
Fachkraft Intensivpädagogik 2026 - 2027
„Dem Betreuungskonzept des Dominikus-Ringeisen-Werks liegt ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen zugrunde. Es ist auf den einzelnen Menschen und dessen Ressourcen bezogen, bietet ihm Freiraum zur selbstbestimmten Lebensführung und Sinnfindung, aber auch Sicherheit und Schutz. Es baut auf seinen Stärken auf und orientiert sich an seinen Bedürfnissen und Bedarfen.“
(Auszug aus dem Leitbild des Dominikus-Ringeisen-Werks)
Entsprechend dieser Haltung unterstützen Mitarbeitende des Dominikus-Ringeisen-Werks seit mehr als 130 Jahren Menschen mit Hilfe- und Assistenzbedarf sowie deren Angehörige. Hierfür steht eine Vielzahl an unterschiedlichsten Angeboten zur Verfügung, die sich von Wohn- und Lernformen über Beschäftigungsangebote bis hin zu Beratungs- und anderen Dienstleistungen erstre-cken. Hierunter fallen auch Konzeptionen zur Intensivpädagogik.
Der Begriff Intensivpädagogik umschreibt die „Betreuung, Beratung oder Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung und schweren psychischen Störungen und/oder schwerwiegend herausfordernden Verhalten“ (Müller, 2013) sowie die Gestaltung ihrer Lern- und Entwicklungsräume. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass es eine Vielzahl an Formen „intensiver Teilhabe“ gibt, welche sich einerseits durch unterschiedliche Angebotsformen und zu betreuende Personenkreise charakterisieren.
Allerdings kann ganz klar abgegrenzt werden, dass mit „intensiv“ nicht nur der erhöhte Personalschlüssel gemeint ist. Entscheidend ist das inhaltliche und fachliche Konzept der Assistenz, dessen Blickwinkel zudem deutlich über die reine Wohn- und Arbeitssituation hinausgehen. In vielen Fällen gibt es daher auch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Psychiatrie, Psychologischen Diensten, diversen Beratungsstrukturen (z.B. HtZ und Deeskalationsmanagement im DRW) und den intensiv-betreuenden Angeboten.
Intensivpädagogische Arbeit findet ausschließlich in stationären Settings (WfbM, FÖS, Wohneinrichtungen, etc.) statt und basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, d.h. sie berücksichtigt die Lebens- und Lerngeschichte, betrachtet den Entwicklungsstand (kognitiv, emotional etc.) differentiell und bezieht krankheitsbedingte Aspekte und alle anderen einflussnehmenden Faktoren mit ein. Sie wird getragen durch einen hohen persönlichen Einsatz engagierter Mitarbeitenden verschiedener Disziplinen und Qualifikationen, welche zielorientiert vorgehen und ihr Tun regelmäßig reflektieren. Die Intensivpädagogik erfolgt in Kooperation und Abstimmungen zwischen allen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeiten, Freizeit etc.) und in enger Abstimmung mit psychiatrischen Dienstleistern sowie anderen ärztlichen, therapeutischen und psychologischen Unterstützungsstrukturen sowie mit gesetzlichen Betreuern und Angehörigen.
Intensivpädagogik ist dabei aber nicht auf Spezialeinrichtungen und -gruppen beschränkt, sondern vollzieht sich individuell und unabhängig vom organisatorischen Setting.
Die Fortbildung zur "Fachkraft Intensivpädagogik" vermittelt daher in unterschiedlichen Bausteinen einerseits fachliche Grundlagen und setzt sich andererseits auch stark reflektierend mit den Herausforderungen für diese Tätigkeit auseinander. Die Veranstaltungsteilnehmenden werden dadurch beispielsweise in die Lage versetzt die herausfordernden Verhaltensweisen der ihnen anvertrauten Klienten zu verstehen und einen angemessenen, pädagogischen Umgang damit zu finden.
Der nachhaltige Transfer der Fortbildungsinhalte in die Praxis wird durch eine Fallarbeit über einen Klienten unterstützt, welche von den Teilnehmenden fortbildungsbegleitend angefertigt sowie im Abschlusscolloquium vor den anderen Lehrgangsteilnehmenden, den Lehrgangsleitungen und ggf. weiteren Interessenten präsentiert werden. Die Fallarbeit basiert dabei auf dem bio-psycho-sozialem Modell, welches mit der Einführung des Bundesteilhabegesetztes und einer ICF-basierten Bedarfserhebung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ausgehend von diesem Modell werden im Anschluss Ziele und Maßnahmen erarbeitet.
Einfach Deutsch - Alltag verstehen | Sprachniveau A2/B1
Dieser Sprachkurs richtet sich an Teilnehmende, die Deutschkenntnisse auf Niveau A1 besitzen und bereits im letzten Schuljahr mit dem A2-Kurs begonnen haben. Sie lernen gesprochenes und geschriebenes Deutsch und lernen, sich in einfachen Situationen des Alltags zu verständigen.
Einfach Deutsch - Ankommen und Verstehen | Sprachniveau A1
Dieser Sprachkurs richtet sich an Teilnehmende, die keine oder nur geringe Vorkenntnisse in der deutschen Sprache haben. Sie erwerben in diesem Kurs die Grundlagen der Alltagssprache. Sie lernen Aussprache, Grammatik und Wortschatz und können sich am Ende in Gesprächssituationen des täglichen Lebens in einfachen Sätzen verständigen und einfache kleine Texte verstehen.
Einfach Deutsch - Fit für Gespräche | Sprachniveau B1
Dieser Sprachkurs richtet sich an Teilnehmende, die Deutschkenntnisse aus A2 mitbringen. Sie lernen, mündlich und schriftlich Deutsch zu verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um Themen aus Ihrem Leben geht. Sie lernen sich zusammenhängend über persönliche Themen mündlich und schriftlich zu äußern. Damit können Sie die meisten vertrauten Situationen des täglichen Lebens auf Deutsch mündlich und schriftlich bewältigen.
Zwischen Einbinden und Abgrenzen: Beziehungen zu Angehörigen und gesetzlichen Betreuern gelingend gestalten
Eine konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit mit Angehörigen und gesetzlichen Vertretern stärkt in der Regel alle Beteiligten in einer Assistenz- und Pflegesituation. Dennoch führen verschiedene Vorstellungen häufig zu herausfordernden Situationen, die stark belasten können. Hier ist es von Bedeutung, dass wir auf Methoden zurückgreifen können, die es uns ermöglichen, eine der Rolle angemessene Distanz zu wahren, einen sachlichen Dialog zu führen und zugleich empathisch und wirkungsvoll zu kommunizieren. So können wir respektvoll mit verschiedenen Vorstellungen umgehen und zugleich unsere Interessen und Ziele in Bezug auf die zu betreuende Person vertreten.
Professionelle Gesprächsführung und Fragetechniken für Mitarbeitende in der ambulanten Arbeit mit ps
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit professioneller Gesprächsführung und Fragetechniken.
Die ambulante Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen stellt Mitarbeitende vor besondere kommunikative Herausforderungen. Gespräche finden meist im häuslichen Umfeld der Klient*innen statt – einem „Wohnzimmer-Setting“, das sowohl Nähe ermöglicht als auch professionelle Klarheit und methodisches Geschick erfordert. Gleichzeitig bietet gerade dieses „Wohnzimmer-Setting“ wertvolle Chancen für Vertrauensaufbau, Stabilisierung und alltagsnahe Unterstützung.
Die Fortbildung soll Mitarbeitende darin stärken, Gespräche in diesem sensiblen Rahmen sicher und professionell zu führen. Die Teilnehmenden lernen mit schwierigen Gesprächssituationen wie Schweigen, Widerstand oder Gesprächsabbrüchen konstruktiv umzugehen und wirksame Fragetechniken – offene, geschlossene, zirkuläre und Skalierungsfragen – gezielt einzusetzen.
Durch praxisnahe Übungen, Rollenspiele und kollegialen Austausch erweitern sie ihre kommunikative und methodische Kompetenz und entwickeln einen persönlichen Methodenkoffer, der unmittelbar in Alltagsbegleitung, Beratung und Krisenintervention eingesetzt werden kann.