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Kurse (143)
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Meine Rolle als Gruppen- oder Teamleitung: herausfordernd, vielfältig, dynamisch
Die Gruppen und Teamleitungen der MAVO-Einrichtung „Heilpädagogische Einrichtungen Ursberg“ nehmen sich im Oktober 2025 eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und reflektieren die besonderen Herausforderungen an ihre Rolle: denn Leitung wird leicht schwer und ganz unabhängig von den klientenbezogenen Aufgaben und Herausforderungen verlangt auch das Verhalten von Mitarbeitenden immer wieder ihre Aufmerksamkeit.
Am 1. Veranstaltungstag setzen wir den Fokus daher auf genau dieses herausfordernde Mitarbeitendenverhalten und im Anschluss daran auf die Jammerkultur. Jammern schafft nämlich Nähe und kann auch zu Lösungen führen.
Der 2. Tag steht ganz unter dem Motto „Wie ist mein Team erfolgreich?“ Sie lernen mögliche Führungsinstrumente kennen und beschäftigen sich auch mit der Kommunikation im Team.
Die gesamte Fortbildung hat jedoch auch das Ziel, Balance zu halten, d.h. Selbstfürsorge zu betreiben und somit auch Fürsorge für die eigenen Mitarbeitenden zu leisten. Auch hierzu sind Impulse geplant.
Humor in der Pflege
Im pflegerischen Alltag haben Pflegekräfte und Betreuer heute mehr denn je ein enormes Arbeitspensum zu erledigen. In der knappen Zeit, die dem einzelnen bleibt, gilt es daher der Zeit mehr Qualität zu geben und sie für beide Seiten wertvoller zu machen. „Humor in der Pflege“ hat ein enormes Potential für die Arbeit mit alten, kranken und
behinderten Menschen.
Wohlwollender Humor ist Schwerpunkt des Seminars, das für Menschen die mit und für Menschen arbeiten, konzipiert wurde. Das Ziel: „Mit Menschen lachen“ und nicht „über Menschen lachen“! Die Teilnehmer*innen lernen die unterschiedlichen, physiologischen, emotionalen, kognitiven und sozialen Wirkungsweisen von Humor und Lachen kennen. In praktischen Übungen erspüren sie, was Humor und Fröhlichkeit beim Pflegenden, und vor allem beim Patienten und Bewohner, bewirken, auslösen bzw. auch lösen können.
Das Grundverständnis über die Kommunikation und die speziellen Herausforderungen im Pflegealltag werden gemeinsam erarbeitet.
Von der Idee zum Konzept: Autismus in Einrichtungen professionell umsetzen
In diesem zweiteiligen Workshop entwickeln (Leitungs)Verantwortliche der Region Autismus- und Intensivwohnen Ursberg des Dominikus-Ringeisen-Werks gemeinsam ein praxisorientiertes Konzept zum Thema Autismus-Spektrum-Störung (ASS).
Ziel ist es, Strategien und Strukturen zu schaffen, die die Arbeit mit Menschen im ASS gezielt unterstützen. Zwischen den beiden Terminen liegt ein Abstand von ca. einem halben Jahr, sodass die Teilnehmenden erste Strukturen bereits in ihren Einrichtung umsetzen können. Beim zweiten Workshop werden diese Erfahrungen reflektiert, Herausforderungen besprochen und das Konzept weiter angepasst. Die Teilnehmenden verknüpfen wissenschaftliche Erkenntnisse, praxisnahe Methoden und individuelle Erfahrungen miteinander, um ein handlungsfähiges Konzept – auch in der Zusammenarbeit mit weiteren Organisationseinheiten des Trägers – zu entwickeln.
Am Ende des Workshops entsteht ein handlungsfähiges Konzept, das direkt in der Einrichtungen umgesetzt werden kann. Der Workshop bietet zudem Raum für fachliche Impulse und Orientierungshilfen für die Implementierung. So werden Leitungen gestärkt, Autismus-kompetente Strukturen nachhaltig zu etablieren.
Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk
Die Rahmenbedingungen in der Behindertenhilfe sind kontinuierlichen und vielfältigen Veränderungen unterworfen. Diese Veränderungen richten sich einerseits nach aktuellen (sozial)politischen und gesetzlichen Gegebenheiten und andererseits an internen fachlichen und strukturellen Veränderungen im Dominikus-Ringeisen-Werk aus. Dadurch modifizieren sich auch Aufgaben und Rollen der Mitarbeitenden in der Behindertenhilfe kontinuierlich – dies wird unter anderem an der Ausdifferenzierung nach Gruppenleitungen, Teamleitungen, Dienststellenleitungen, Einsatzleitungen, Koordinationskräften etc. sowie in der Unterscheidung dieser Funktionen in den ersten und zweiten Lebensbereichen von Menschen mit Behinderung erkennbar.
Die o.g. Berufsgruppen sind verantwortlich für alle Belange ihrer Organisationseinheit. Neben Tätigkeiten, die überwiegend in der unmittelbaren Begleitung und Assistenz anfallen, bezieht deren Aufgabenspektrum in unterschiedlichen Ausprägungen auch Tätigkeiten in der Organisation und Verwaltung mit ein.
Die Fortbildung „Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk“ dient dazu, die Kompetenzen dieser operativen Führungskräfte für die Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben zu fördern. Fachliche Inputs, reflektierende Elemente sowie der Austausch mit Dozierenden und Fortbildungsteilnehmenden bilden dabei eine Einheit und tragen dazu bei, die große Motivation und Einsatzbereitschaft dieser Zielgruppe im Dominikus-Ringeisen-Werk weiterhin zu stärken. Operative Führungskräfte werden hierdurch in die Lage versetzt, Prozesse, Situationen und Herausforderungen – unter Einbezug der vom Dominikus-Ringeisen-Werk vertretenen Werte und Grundhaltungen – erfolgreich zu lösen. Um den immer stärker werdenden Anforderungen nach einer interdisziplinären Zusammenarbeit Rechnung zu tragen, richtet sich das Fortbildungsangebot an o.g. Leitungen in besonderen Wohnformen, ambulanten Diensten, in Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Heilpädagogischen Tagesstätten und Seniorenstätten.
Lehre wirksam gestalten: Grundlagen zu Didaktik und Methodik in der Praxis
Wie gelingt es, Lernprozesse für Erwachsene aktivierend, praxisnah und nachhaltig zu gestalten? Welche Methoden fördern Beteiligung, Motivation und Lernerfolg? Und wie kann didaktisches Handeln flexibel auf heterogene Gruppen und wechselnde Anforderungen reagieren?
Diese Fortbildung vermittelt fundiertes didaktisches Wissen und erprobte methodische Ansätze für die Planung und Durchführung von Lehr-Lern-Situationen in der Erwachsenenbildung. Im Zentrum stehen praxisnahe Impulse, die sowohl in analogen als auch in digitalen Formaten einsetzbar sind. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu reflektieren, neue Methoden auszuprobieren und konkrete Strategien für ihren Bildungsalltag zu entwickeln.
Ziel der Fortbildung ist es, die didaktische Handlungskompetenz zu stärken und eine methodisch vielfältige und teilnehmendenorientierte Lehrpraxis zu fördern.
Quo vadis DRW? Das Dominikus-Ringeisen-Werk und ...
Sucht hat viele Gesichter. Sie kann sich im Konsum legaler und illegaler Substanzen äußern, aber auch in problematischen Verhaltensweisen wie Spiel- oder Mediensucht. Häufig entwickelt sich eine Suchtthematik zunächst im privaten Umfeld, wirkt sich jedoch früher oder später – direkt oder indirekt – auf den Arbeitsalltag im DRW aus. Mögliche Folgen sind Leistungsschwankungen, Veränderungen im Auftreten oder der Wahrnehmung, die wiederum zu Ausfällen, Unsicherheiten, Konflikten oder Unfällen führen können.
Mit diesem Format möchten wir zum Thema Sucht informieren, sensibilisieren und einen offenen Austausch ermöglichen. Dabei nehmen wir die seit 2023 bestehende Gesamt-Dienstvereinbarung zum Thema "Suchtprävention und Suchthilfe“ in den Blick. Insbesondere möchten wir Ihnen den Raum bieten, offene Fragen sowohl psychologischer als auch arbeitsrechtlicher Natur zu stellen und mehr Sicherheit im Umgang mit suchtbezogenen Auffälligkeiten zu gewinnen.
Darüber hinaus möchten wir gemeinsam mit Ihnen Bedarfe und Erwartungen an zukünftige Informations- und Schulungsangebote ermitteln.
Exerzitien „Heilfasten – Frühjahrsputz für Leib und Seele"
Fasten ist die älteste und natürlichste Heilkraft des Menschen. Fasten ist ein Weg zur Umkehr und zur Erneuerung, wobei sich der Mensch der Lasten und Laster entledigen kann, die ihn an der eigenen Entwicklung und am Leben mit Gott und den Menschen hindern. So wird Fasten zur Quelle der Kraft für Körper, Seele und Geist.
Diese Veranstaltung ist nicht zu verwechseln mit einer Abmagerungskur, wie sie in Fachkliniken angeboten wird. „Abspecken“ ist allenfalls eine willkommene Nebenwirkung dieser Veranstaltung. Ziel ist es durch Fasten und körperliche Bewegung den „Kopf frei“ zu bekommen für das „Eigentliche“ im Leben und Anregungen zu erhalten für eine gesunde Lebensführung. Es werden Zeiten des Gesprächs, der Bewegung, der Stille, der Meditation und des Gottesdienstes angeboten.
Fasten in Gemeinschaft – fern vom häuslichen und beruflichen Milieu – hat sich besonders bewährt. Gefastet wird nach der Methode des berühmten Fastenarztes Dr. Buchinger. Auf feste Nahrung wird ganz verzichtet. Es gibt vor allem Tee und Gemüsebrühe. Vor den Exerzitientagen müssen die Teilnehmenden eigenständig drei Entlastungstage mit nur leichter Kost durchführen. Weitere Hinweise zur Vor- und zur Nachbereitung erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.
Sollten Sie sich aber nicht sicher sein, ob Sie aus gesundheitlichen Gründen an unseren Fasten-Tagen teilnehmen können, so bitten wir Sie, sich mit Ihrem Hausarzt abzusprechen.
IT-Wissen kompakt: Praxisnahe Online-Impulse zum Lern- und Bildungsportal
Unsere zunehmend dynamische Welt ist geprägt von schnellen und ständigen Veränderungen - im privaten wie auch im beruflichen Kontext. Um hier mithalten zu können, benötigt man nicht nur technisches Wissen, sondern vor allem soziale, emotionale und lernorientierte Kompetenzen.
In diesem Zuge gewinnen auch digitale Lernangebote zunehmend an Bedeutung. Dem Dominikus-Ringeisen-Werk ist es wichtig, dass Mitarbeitende gut informiert, geschult und auf dem aktuellen Stand sind. Mit der Einführung des Lernportals im Jahr 2026 werden somit auch digitale Formate systematisch in die betriebliche Weiterbildung integriert. Über das Lernportal werden immer mehr Pflichtunterweisungen – Händehygiene, Datenschutz, Arbeitssicherheit, IT-Sicherheit etc. abgebildet werden.
Diese Kurzeinführung soll einen Überblick über die Möglichkeiten des Lernportals bieten. Ebenso möchten wir Ihnen das Handling näherbringen. In diesem Zuge können ergänzend auch Fragen zum Bildungsportal gestellt werden.
Fachkraft Intensivpädagogik 2026 - 2027
„Dem Betreuungskonzept des Dominikus-Ringeisen-Werks liegt ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen zugrunde. Es ist auf den einzelnen Menschen und dessen Ressourcen bezogen, bietet ihm Freiraum zur selbstbestimmten Lebensführung und Sinnfindung, aber auch Sicherheit und Schutz. Es baut auf seinen Stärken auf und orientiert sich an seinen Bedürfnissen und Bedarfen.“
(Auszug aus dem Leitbild des Dominikus-Ringeisen-Werks)
Entsprechend dieser Haltung unterstützen Mitarbeitende des Dominikus-Ringeisen-Werks seit mehr als 130 Jahren Menschen mit Hilfe- und Assistenzbedarf sowie deren Angehörige. Hierfür steht eine Vielzahl an unterschiedlichsten Angeboten zur Verfügung, die sich von Wohn- und Lernformen über Beschäftigungsangebote bis hin zu Beratungs- und anderen Dienstleistungen erstre-cken. Hierunter fallen auch Konzeptionen zur Intensivpädagogik.
Der Begriff Intensivpädagogik umschreibt die „Betreuung, Beratung oder Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung und schweren psychischen Störungen und/oder schwerwiegend herausfordernden Verhalten“ (Müller, 2013) sowie die Gestaltung ihrer Lern- und Entwicklungsräume. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass es eine Vielzahl an Formen „intensiver Teilhabe“ gibt, welche sich einerseits durch unterschiedliche Angebotsformen und zu betreuende Personenkreise charakterisieren.
Allerdings kann ganz klar abgegrenzt werden, dass mit „intensiv“ nicht nur der erhöhte Personalschlüssel gemeint ist. Entscheidend ist das inhaltliche und fachliche Konzept der Assistenz, dessen Blickwinkel zudem deutlich über die reine Wohn- und Arbeitssituation hinausgehen. In vielen Fällen gibt es daher auch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Psychiatrie, Psychologischen Diensten, diversen Beratungsstrukturen (z.B. HtZ und Deeskalationsmanagement im DRW) und den intensiv-betreuenden Angeboten.
Intensivpädagogische Arbeit findet ausschließlich in stationären Settings (WfbM, FÖS, Wohneinrichtungen, etc.) statt und basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, d.h. sie berücksichtigt die Lebens- und Lerngeschichte, betrachtet den Entwicklungsstand (kognitiv, emotional etc.) differentiell und bezieht krankheitsbedingte Aspekte und alle anderen einflussnehmenden Faktoren mit ein. Sie wird getragen durch einen hohen persönlichen Einsatz engagierter Mitarbeitenden verschiedener Disziplinen und Qualifikationen, welche zielorientiert vorgehen und ihr Tun regelmäßig reflektieren. Die Intensivpädagogik erfolgt in Kooperation und Abstimmungen zwischen allen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeiten, Freizeit etc.) und in enger Abstimmung mit psychiatrischen Dienstleistern sowie anderen ärztlichen, therapeutischen und psychologischen Unterstützungsstrukturen sowie mit gesetzlichen Betreuern und Angehörigen.
Intensivpädagogik ist dabei aber nicht auf Spezialeinrichtungen und -gruppen beschränkt, sondern vollzieht sich individuell und unabhängig vom organisatorischen Setting.
Die Fortbildung zur "Fachkraft Intensivpädagogik" vermittelt daher in unterschiedlichen Bausteinen einerseits fachliche Grundlagen und setzt sich andererseits auch stark reflektierend mit den Herausforderungen für diese Tätigkeit auseinander. Die Veranstaltungsteilnehmenden werden dadurch beispielsweise in die Lage versetzt die herausfordernden Verhaltensweisen der ihnen anvertrauten Klienten zu verstehen und einen angemessenen, pädagogischen Umgang damit zu finden.
Der nachhaltige Transfer der Fortbildungsinhalte in die Praxis wird durch eine Fallarbeit über einen Klienten unterstützt, welche von den Teilnehmenden fortbildungsbegleitend angefertigt sowie im Abschlusscolloquium vor den anderen Lehrgangsteilnehmenden, den Lehrgangsleitungen und ggf. weiteren Interessenten präsentiert werden. Die Fallarbeit basiert dabei auf dem bio-psycho-sozialem Modell, welches mit der Einführung des Bundesteilhabegesetztes und einer ICF-basierten Bedarfserhebung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ausgehend von diesem Modell werden im Anschluss Ziele und Maßnahmen erarbeitet.
Professionelle Gesprächsführung und Fragetechniken für Mitarbeitende in der ambulanten Arbeit mit ps
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit professioneller Gesprächsführung und Fragetechniken.
Die ambulante Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen stellt Mitarbeitende vor besondere kommunikative Herausforderungen. Gespräche finden meist im häuslichen Umfeld der Klient*innen statt – einem „Wohnzimmer-Setting“, das sowohl Nähe ermöglicht als auch professionelle Klarheit und methodisches Geschick erfordert. Gleichzeitig bietet gerade dieses „Wohnzimmer-Setting“ wertvolle Chancen für Vertrauensaufbau, Stabilisierung und alltagsnahe Unterstützung.
Die Fortbildung soll Mitarbeitende darin stärken, Gespräche in diesem sensiblen Rahmen sicher und professionell zu führen. Die Teilnehmenden lernen mit schwierigen Gesprächssituationen wie Schweigen, Widerstand oder Gesprächsabbrüchen konstruktiv umzugehen und wirksame Fragetechniken – offene, geschlossene, zirkuläre und Skalierungsfragen – gezielt einzusetzen.
Durch praxisnahe Übungen, Rollenspiele und kollegialen Austausch erweitern sie ihre kommunikative und methodische Kompetenz und entwickeln einen persönlichen Methodenkoffer, der unmittelbar in Alltagsbegleitung, Beratung und Krisenintervention eingesetzt werden kann.
Behinderung und Sexualität- Sexualität unbehindert leben
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit dem Thema Behinderung und Sexualität.
Sexualität ist ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Identität und Lebensqualität unabhängig von Behinderung, Alter oder Unterstützungsbedarf. Menschen mit Einschränkungen haben das gleiche Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, auf Beziehungsgestaltung, Schutz vor Übergriffen und auf eine selbstbestimmte sexuelle Identität. Dieses Recht ist u. a. auch in der UN-Behindertenkonvention verankert.
Im ambulant betreuten Wohnen begegnen Mitarbeitende dem Thema Sexualität immer wieder im Alltag der Klient*innen - sei es in Form von Fragen, Unterstützungsbedarfen, Beziehungsthemen und Wünschen, Grenzfragen oder auch in herausfordernden Situationen.
Diese Veranstaltung unterstützt Mitarbeitende dabei eigenes Wissen zu erweitern, persönliche Haltungen zu reflektieren und Handlungskompetenz im institutionellen Kontext weiter zu entwickeln. Ziel ist es mit mehr Sicherheit, Kompetenz und Freude das Thema Sexualität bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen respektvoll und professionell im Arbeitsalltag aufzugreifen.
Nimm´s nicht persönlich - Umgang mit Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung
Die MAVO Einrichtung "Ambulante und offene Hilfen" im Dominikus-Ringeisen-Werk veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich speziell mit den Bedarfen der Mitarbeitenden in diesem Einsatzgebiet beschäftigt. Dabei werden verschiedene Veranstaltungen zur Wahl angeboten. Das hier dargestellte Angebot beschäftigt sich mit dem Umgang von Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung.
Kränkungen stellen eine spezielle Form zwischenmenschlicher Konflikte dar, bei der das Selbstwertgefühl angegriffen wird. Das Verhalten oder ein falscher Kommentar von anderen können zu der Empfindung führen, zu kurz zu kommen, weniger wert zu sein, benachteiligt oder abgelehnt zu werden. Kurz gesagt: Kränkungen trüben unser Wohlbefinden und den Kontakt zum Gegenüber.
Auch im beruflichen Kontext sind wir nicht davor gefeit, uns gekränkt zu fühlen. Wie kann mit solchen Situationen umgegangen werden und eine gute Verbindung zu mir selbst und zum Gegenüber aufrechterhalten werden?
Ziel der Veranstaltung ist das Verstehen der Kränkungsdynamik bei sich selbst und den Menschen in ihrem Arbeitsumfeld. Durch ein Verständnis dieser Dynamik ist es möglich, einen positiven Einfluss auf schwierige Situationen zu nehmen. Zudem werden Lösungsansätze vermittelt, wie Sie einen gelasseneren Umgang damit finden können.
Jährliche Unterweisung nach §14 Gefahrstoffverordnung
In dieser Veranstaltung werden, bezugnehmend auf §14 Gefahrstoffverordnung, funktions- und aufgabenbezogene Themen, die auf aktuellem Fachwissen beruhen, einfach und verständlich vermittelt. Somit wird grundlegendes Wissen und praktisches Know-How der professionellen Gebäudereinigung sowie die grundsätzlichen Unterschiede von Reinigungsmaßnahmen und deren direkte Auswirkung auf die zu tragende Schutzkleidung erlernt.
Jährliche Unterweisung zur Ladungssicherung
Die Berufsgenossenschaft verpflichtet alle Unternehmen, ihre Mitarbeitenden über die bei ihrer Arbeit auftreten¬den Gefahren sowie über die Möglichkeit des Arbeitsschutzes mindestens einmal jährlich zu unterweisen. Dies gilt auch oder gerade für die Bereiche der Ladungssicherung.
Durch eine gezielte und regelmäßige Ausbildung bzw. Unterweisung der Mitarbeitenden werden wirtschaftliche Schäden, Personenschäden, Bußgelder und Strafen vermieden. Das Plus an Sicherheit trägt somit auch zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens bei.
Das Dominikus-Ringeisen-Werk bietet diese Unterweisungen seit dem Jahr 2020 im Rahmen einer Halbtagesfortbildung und thematisch gekoppelt an. Insgesamt stehen hier drei Termine pro Jahr zur Wahl.
Jährliche Unterweisung zur Flurförderfahrzeugführung
Die Berufsgenossenschaft verpflichtet alle Unternehmen, ihre Mitarbeitenden über die bei ihrer Arbeit auftreten¬den Gefahren sowie über die Möglichkeit des Arbeitsschutzes mindestens einmal jährlich zu unterweisen. Dies gilt auch oder gerade für die Bereiche der Flurförderfahrzeugführung.
Durch eine gezielte und regelmäßige Ausbildung bzw. Unterweisung der Mitarbeitenden werden wirtschaftliche Schäden, Personenschäden, Bußgelder und Strafen vermieden. Das Plus an Sicherheit trägt somit auch zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens bei.
Das Dominikus-Ringeisen-Werk bietet diese Unterweisungen seit dem Jahr 2020 im Rahmen einer Halbtagesfortbildung und thematisch gekoppelt an. Insgesamt stehen hier drei Termine pro Jahr zur Wahl.
Besinnungstag Musik, Geigenbau und Harmonie
Harmonie entsteht nicht durch Perfektion, sondern dort, wo wir unser Leben bewusst in die Hand nehmen – mit allen Ecken und Kanten. Der Besinnungstag will dazu neue Sichtweisen aufzeigen, die in einer hektischen und komplexen Welt zu mehr Gelassenheit führen und den Alltag „harmonischer“ werden lassen.
Erleben Sie eine lebendige Mischung aus Impulsen, Austausch und entspannten Aktivitäten und kommen Sie dabei Ihrer eigenen Harmonie auf die Spur. Entdecken Sie, wie kleine Schritte große Wirkung entfalten können, gerade in der wohltuenden Unvollkommenheit.
Praktisch erlebbar wird dies am Geigenbau. Erfahren Sie, wie eine Geige entsteht – vom ersten Holzstück bis zum fertigen Instrument. Dabei geht es nicht nur um Holz und Saiten, sondern um Geduld, genaues Hinhören und das Gespür für Zwischentöne. Wer sich darauf einlässt, entdeckt schnell Parallelen zum eigenen Leben: Auch hier braucht es manchmal Feinarbeit, damit alles stimmig wird. Vielleicht lässt sich nicht jeder Misston vermeiden – aber man kann lernen, mit den Unvollkommenheiten umzugehen und sie in den tragenden "Klang" des Lebens einzuweben.
IT-Wissen kompakt: Praxisnahe Online-Impulse zum Handbuch
Sie nutzen das Handbuch, finden aber nicht immer auf Anhieb das passende Dokument? Sie fragen sich, welcher Suchbegriff in welchem Suchfeld zum gewünschten Treffer führt? Oder speichern Sie Dokumente lieber einmalig lokal ab, bevor Sie beim nächsten Mal wieder „ewig“ im Handbuch suchen müssen? Um zukünftig diese Fragen mit „Nein“ beantworten zu können, freuen wir uns, Sie zu unserem Coaching-Angebot zu den Handbüchern begrüßen zu dürfen.
Individuelle Problem- und Fragestellungen können hier natürlich gerne eingebracht werden.
PSYCHOLOGIE COMPACT – Mitarbeitende mit psychologischem Knowhow sicher führen
„Wenn es ein Geheimnis für Erfolg gibt, so ist es dies: Den Standpunkt des anderen zu verstehen und die Dinge mit seinen Augen zu sehen.“ (Henry Ford)
Die Psychologie bietet uns Möglichkeiten, menschliches Erleben und Verhalten zu verstehen, Teams nutzbringend zu bilden und mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Erleben Sie sozialpsychologisches Basiswissen griffig und praxisnah aufbereitet, für den alltäglichen Umgang mit Menschen – unabhängig davon, ob Sie Teams disziplinarisch oder lateral führen. Junge Führungskräfte erhalten in dieser Schulung psychosoziales Basiswissen für die erfolgreiche Führung von Mitarbeitenden. Erfahrene Führungskräfte haben die Möglichkeit einmal inne zu halten, um ihre Praxis für sich persönlich auf den Prüfstand zu stellen.
Jedes Modul beinhaltet thematische Impulse durch die Dozierende und ermöglicht den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden – im Umfang von 3 Arbeitseinheiten à 90 Minuten. Im Anschluss an die jeweiligen Module steht die Dozierende den Teilnehmenden dann auch noch für einen weiteren, ggf. individuellen Austausch zur Verfügung.
"Momentaufnahme(n)"
Wir laden Sie alle ganz herzlich zu einem Besinnungstag für Engagierte in Mitarbeitervertretungen ein. Dieser Tag bietet Zeit, um zur Ruhe zu kommen, aber auch für Gespräche und den Austausch untereinander.
„Momentaufnahme(n)“ - Unter diesem Thema möchten wir an diesem Tag gemeinsam mit Ihnen nach fast einem Jahr Einsatz in der MAV einen Zwischenstopp einlegen. Der Tag soll die Gelegenheit bieten, aus einem kleinen Abstand heraus in Ruhe auf den Alltag zu schauen und Herausforderungen, aber auch schöne Erlebnisse in der MAV- Arbeit zu entdecken. Gleichzeitig bietet der Tag die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen auszutauschen, aber auch für den Alltag aufzutanken.
Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk
Die Rahmenbedingungen in der Behindertenhilfe sind kontinuierlichen und vielfältigen Veränderungen unterworfen. Diese Veränderungen richten sich einerseits nach aktuellen (sozial)politischen und gesetzlichen Gegebenheiten und andererseits an internen fachlichen und strukturellen Veränderungen im Dominikus-Ringeisen-Werk aus. Dadurch modifizieren sich auch Aufgaben und Rollen der Mitarbeitenden in der Behindertenhilfe kontinuierlich – dies wird unter anderem an der Ausdifferenzierung nach Gruppenleitungen, Teamleitungen, Dienststellenleitungen, Einsatzleitungen, Koordinationskräften etc. sowie in der Unterscheidung dieser Funktionen in den ersten und zweiten Lebensbereichen von Menschen mit Behinderung erkennbar.
Die o.g. Berufsgruppen sind verantwortlich für alle Belange ihrer Organisationseinheit. Neben Tätigkeiten, die überwiegend in der unmittelbaren Begleitung und Assistenz anfallen, bezieht deren Aufgabenspektrum in unterschiedlichen Ausprägungen auch Tätigkeiten in der Organisation und Verwaltung mit ein.
Die Fortbildung „Führen und Leiten von Gruppen im Dominikus-Ringeisen-Werk“ dient dazu, die Kompetenzen dieser operativen Führungskräfte für die Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben zu fördern. Fachliche Inputs, reflektierende Elemente sowie der Austausch mit Dozierenden und Fortbildungsteilnehmenden bilden dabei eine Einheit und tragen dazu bei, die große Motivation und Einsatzbereitschaft dieser Zielgruppe im Dominikus-Ringeisen-Werk weiterhin zu stärken. Operative Führungskräfte werden hierdurch in die Lage versetzt, Prozesse, Situationen und Herausforderungen – unter Einbezug der vom Dominikus-Ringeisen-Werk vertretenen Werte und Grundhaltungen – erfolgreich zu lösen. Um den immer stärker werdenden Anforderungen nach einer interdisziplinären Zusammenarbeit Rechnung zu tragen, richtet sich das Fortbildungsangebot an o.g. Leitungen in besonderen Wohnformen, ambulanten Diensten, in Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Heilpädagogischen Tagesstätten und Seniorenstätten.