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Personzentriertes Arbeiten – Menschen mit Behinderung individuell begleiten

Fachkräfte im Dominikus-Ringeisen-Werk begleiten Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag und leisten damit einen zentralen Beitrag zur Umsetzung sozialer Dienstleistungen. Sie arbeiten unmittelbar mit den Klient*innen, gestalten individuelle Unterstützungsangebote und wirken aktiv an der personzentrierten Teilhabeplanung mit. Darüber hinaus tragen sie durch ihre tägliche Arbeit maßgeblich zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität bei.

 

 

 

Im Berufsalltag stehen Fachkräfte häufig vor der Herausforderung, pädagogische Anforderungen, Dokumentation und organisatorische Aufgaben miteinander zu verbinden. Diese unterschiedlichen Aufgabenfelder erfordern fachliche Sicherheit, eine klare Haltung sowie ein gutes Verständnis personzentrierter Arbeitsweisen.

 

 

 

Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, Kenntnisse im Bereich personzentriertes Arbeiten zu erwerben, zu vertiefen oder aufzufrischen. Ziel ist es, die eigene professionelle Haltung zu reflektieren und praxisnahe Impulse für den Arbeitsalltag zu gewinnen – um den vielfältigen Anforderungen kompetent begegnen zu können.

 

 

 

Der Gedanke des personzentrierten Arbeitens ist in der Heilpädagogik seit langem verankert. Er basiert auf der Erkenntnis, dass insbesondere bei Menschen mit Behinderung nicht von einem pauschalen, altersgemäßen Entwicklungsstand ausgegangen werden kann. Vielmehr steht der einzelne Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Lebenszielen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.

 

Durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) erhält das personzentrierte Arbeiten eine neue Bedeutung. Der Fokus liegt nicht mehr auf bestehenden Angeboten, sondern auf der Frage: „Was braucht dieser Mensch, um seinen Alltag zu bewältigen und sich weiterzuentwickeln?“ Eine tragfähige Antwort darauf kann nur aus einer personzentrierten Haltung und Arbeitsweise entstehen. Diese Haltung prägt das professionelle Handeln jeder einzelnen Fachkraft und bildet die Grundlage für gelingende Teilhabe.

Unterscheidung zwischen Einrichtungszentrierung und person- bzw. personenzentrierten Ansatz

Bedeutung für den Menschen mit Behinderung

Mögliche Auswirkungena uf die Alltagsgestaltung in den Angeboten der Eingliederungshilfe

Veränderungen im Rollenverhältnis: vom Betreuenden zum Assistierenden